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Schulhof-Spiel in der Turnhalle

BENNIGSEN. Es ist eigentlich ein klassischer Schulhof-Pausensport: Rundlauf. Gerne auch mit einem Tennisball und der flachen Hand gespielt. Die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Bennigsen spielten jetzt aber ganz offiziell – in der Turnhalle, mit Tischtennisschlägern und -bällen – ihre Rundlauf-Meister aus.

Die „Powergirls“ bejubeln ihren Sieg gegen die „Fußballfreunde“.
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Die „Powergirls“ im dritten und die „Bratwurstkings“ im vierten Jahrgang setzten sich dabei durch.

Es ist ohrenbetäubend laut in der Süllberghalle. Denn das Rundlauffinale der 3. Klassen zwischen den „Powergirls“ und den „Fußballfreunden“ wird gerade ausgetragen – und die Mitschüler feuern ihre Favoriten an, so laut sie können. Gespielt wird in Fünferteams über drei Gewinnsätze. Ein Satz endet, wenn von einem der beiden Teams der letzte Spieler ausscheidet. Bleibt je Team ein Spieler übrig, gibt es ein Duell über drei Gewinnpunkte.

Die Tischtennissparte des FC Bennigsen hat den Wettbewerb ausgerichtet. Seit Jahren veranstaltet der Verein einen Tischtennistag, bei dem alle Bennigser Grundschüler die Gelegenheit bekommen, das Tischtennis-Abzeichen zu erwerben. Das machen in diesem Jahr nur die Erst- und Zweitklässler. Die älteren Schüler spielen den Ortsentscheid des Rundlauf-Teamcups – das ist ein Wettbewerb des Tischtennisverbands Niedersachsen (TTVN).

Die Schulsieger qualifizieren sich für den Regionsentscheid am 7. Mai in Hannover. Ob der denn während der Schulzeit ausgetragen werde, will ein Viertklässler von FCB-Spartenleiter Robin Hrassnigg, der den Rundlauf-Cup mit einigen Helfern aus dem Verein betreut, wissen. „Ich denke schon“, antwortet Hrassnigg – und sorgt damit für Jubel bei den Kindern.

Die sind mit viel Eifer und noch mehr Spaß bei der Sache. Schon im Vorfeld haben sie Fünfer-Teams – elf im dritten und neun im vierten Jahrgang – gegründet und sich originelle Namen ausgedacht. Von „Erdmännchen“ über „Kanalratten“ bis „Sexy Knackarsch“.

Deutlich wird: Wer ein Kind in seiner Mannschaft hat, das bereits im Verein spielt, ist im Vorteil. „Die gewinnen meistens“, sagt Hrassnigg. Das sei aber nicht schlimm: „Alle leben ja den Teamgedanken, das ist das Schöne.“



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