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Schüttemeyer schätzt das Familiäre

Springe. Das 24:32 Ende November bei den Handballfreunden Springe war seinerzeit die erste Saisonniederlage des SV Henstedt-Ulzburg, der mittlerweile längst als Meister der 3. Liga Nord feststeht. Am heutigen Sonnabend (19 Uhr) steht die Revanche in Henstedt an. „Wir haben das Hinspiel gewonnen – warum sollte es im Rückspiel nicht klappen?“, zeigt sich Springes Max Schüttemeyer optimistisch.

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Der 20-jährige Rückraumspieler war im Hinspiel noch nicht dabei, er kam während der Rückrunde mit Zweitspielrecht von Erstligist TV Emsdetten an den Deister – und würde gerne bleiben. Vor allem, weil er deutlich mehr Spielanteile bekommt als in Emsdetten. „Aber auch, weil es hier familiärer ist“, sagt der 2,03-Meter-Mann. Zudem wolle er im Sommer eine Ausbildung beginnen, was sich mit dem Aufwand in der 3. Liga besser vereinbaren ließe. Aber vielleicht wird es in Springe ja auch die 2. Liga. Die Chance über die Relegation könnte kommen, dafür müssten die HF den zweiten Platz verteidigen. Das Restprogramm mit Gastspielen in Henstedt und Lemgo und dem Derby gegen Großburgwedel habe es in sich, „aber die anderen haben auch nicht nur leichte Gegner“, sagt Schüttemeyer.

Um in die 2. Liga nachzurücken, müssten die Springer darauf hoffen, dass eine andere Mannschaft die Lizenz nicht erhält. Die Blicke richten sich da besonders auf Henstedt-Ulzburg, dessen wirtschaftlicher Träger zu Beginn der Rückrunde Insolvenz anmeldete – mit einer neuen Gesellschaft bewirbt sich der Meister jetzt um die Lizenz, was bei der Konkurrenz einen faden Beigeschmack hinterlässt. Das dürfte ein Stück zusätzliche Motivation sein für die Springer, die voraussichtlich nur auf Rechtsaußen Nils Eichenberger und Torwart Mustafa Wendland (beide verletzt) verzichten müssen.jab



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