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Schneider erwartet einen heißen Tanz

Springe. Mit sieben Wochen Verspätung beschließen die HF Springe am heutigen Sonnabend (19.30 Uhr) beim SV Beckdorf den dritten Spieltag der 3. Liga Nord. Am Tabellenbild wird sich aber – wenn die Springer ihrer Favoritenrolle gerecht werden – nichts. Nach Punkten würden die bislang ungeschlagenen Handballfreunde mit Tabellenführer Henstedt-Ulzburg gleichziehen, wegen der deutlich schlechteren Tordifferenz aber nicht die Spitze übernehmen. Beckdorf bliebe Neunter.

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Gewinnen die heimstarken Gastgeber allerdings, springen sie auf den vierten Rang. In ihrer derzeitigen Verfassung sind sie jedoch Außenseiter gegen die Deisterstädter. Aus den letzten drei Partien holten die Beckdorfer nur einen Punkt und stürzten vom dritten auf den neunten Rang ab.

HF-Rückraumspieler Claus Karpstein erwartet dennoch „eine schwierige Aufgabe“. Beckdorf, das dem Lokalrivalen und ehemaligen Bundesligisten Fredenbeck längst den Rang abgelaufen hat, habe genug Qualität im Kader. Maris Versakovs führt mit 72 Treffern die Torschützenliste der Liga an, Stefan Völkers ist ebenfalls immer für Tore aus dem Rückraum gut. Die enge Halle und das lautstarke Publikum tun ihr übriges, um Spiele beim SVB zu einer unangenehmen Aufgabe für Gästeteams zu machen.

„In Beckdorf erwartet uns ein heißer Tanz“, sagt denn auch HF-Coach Holger Schneider, der weiter auf Mittelmann Jannis Fauteck verzichten muss. Ob es bei Daniel Deutsch nach seiner Oberschenkelverletzung schon wieder reicht, ist noch offen. „Zum Glück haben wir den Kader ja aufgefüllt“, sagt Karpstein. Dejan Dobardzijev gab am vorigen Wochenende beim klaren Heimsieg gegen Oranienburg ein starkes Debüt, „er hilft uns auf jeden Fall weiter“, so Karpstein. Gemeinsam mit Slava Gorpishin bildete der 37-jährige Serbe einen bärenstarken Innenblock, er sei aber auch eine Verstärkung im Rückraum, so Karpstein. Und: „Es ist immer gut, wenn im Training neue Impulse kommen, viele Abläufe sind ja schon eingefahren, wenn man lange zusammenspielt“, so Karpstein.jab

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