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Schneider drückt in Vietnam die Daumen

Springe. In der Hinrunde der 3. Handball-Liga war der Oranienburger HC noch der Favoritenschreck, der gleich mehrere Tabellenführer stürzte. In diesem Jahr ist der OHC längst nicht mehr so stark, verlor sechs seiner neun Partien. Ganz anders die HF Springe, die mit dem Heimspiel gegen Oranienburg am heutigen Sonnabend (18 Uhr) die dreiwöchige Osterpause beenden: Sie sind in der Rückrunde noch ungeschlagen und gehen nach acht Siegen in Folge als klarer Favorit in die Partie – aber ohne Trainer.

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Holger Schneider, der nach der Hinspielniederlage in Oranienburg die HF übernahm, ist noch bis Sonntag auf Geschäftsreise in Vietnam, sagt aber: „Ich habe volles Vertrauen, dass die Mannschaft das Spiel auch ohne mich gewinnt.“ Die Leitung des Trainings in dieser Woche übernahm Kapitän Daniel Deutsch gemeinsam mit Manager Dennis Melching, der heute Abend auf der Bank die Verantwortung hat.

Die Abwehr ist die große Stärke des OHC, der erst 627 Gegentreffer kassiert hat – Ligaspitze. Im Tor steht ein alter Bekannter: Simon Herold wechselte vor der Saison von den HF nach Oranienburg, wo er eine Ausbildung als Sportpädagoge begonnen hat. In Springe war Herolds Vertrag trotz einer starken Saison nicht verlängert worden.

Verschlechtert haben sich die HF freilich nicht. Herold-Nachfolger Jendrik Meyer hat den Springern schon manchen Sieg gerettet – übrigens noch im Trikot seines Vorgängers: Weil die neuen Hemden zu unbequem sind, spielen die Springer Keeper weiterhin in denen vom Vorjahr – und auf dem von Meyer steht noch immer Herolds Name.

Nicht nur wegen ihres ehemaligen Mitspielers sind die Gastgeber gewarnt: „Oranienburg hat nicht die ganz starken Einzelspieler“, sagt Deutsch, „aber kämpferisch und mannschaftlich sind sie stark. Man darf sie nicht unterschätzen.“ Nach der langen Pause sind alle Springer Spieler wieder mit von der Partie. Auch die Daumenprellung von Kreisläufer Nikolaos Tzoufras ist abgeklungen. „Er hat normal mittrainiert, ist aber noch dick getapt“, so Deutsch.

Die HF-Verantwortlichen rechnen nach der Siegesserie in diesem Jahr mit einer vollen Halle: „Es gibt nur noch einige wenige Sitzplatzkarten im freien Verkauf“, sagt Pressesprecher Jens Buchmeier.jab



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