weather-image
26°
2. Liga: Handballfreunde im letzten Heimspiel des Jahres zum Siegen verdammt

Schlüsselspiel gegen Saarlouis

Drei schwere Auswärtsspiele stehen für Zweitliga-Schlusslicht Handballfreunde Springe in diesem Jahr noch auf dem Programm. Umso wichtiger ist da das letzte Heimspiel am Sonnabend. Gespielt wird gegen HG Saarlouis.

270_008_7807677_spo_Maximilian_Kolditz_1_.jpg
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Springe. Drei schwere Auswärtsspiele stehen für Zweitliga-Schlusslicht Handballfreunde Springe in diesem Jahr noch auf dem Programm: In Coburg, Wilhelmshaven und Friesenheim. Umso wichtiger ist da das letzte Heimspiel des Jahres heute gegen die HG Saarlouis. „Das wird ein Schlüsselspiel“, sagt denn auch HF-Linksaußen Maximilian Kolditz. Und: „Saarlouis ist eine Truppe, die wir schlagen müssen.“

Der Druck wird immer größer auf die Springer, die schon sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer haben. Das wirke sich auch auf die Stimmung im Team aus. „Sie ist schon noch gut“, sagt Kolditz, „aber angespannter. Es ist eben schon was anderes als in den letzten Jahren, als wir die meisten Spiele gewonnen haben.“

Jetzt warten die HF – bislang vergeblich – darauf, eine Serie zu starten und aus dem Keller zu klettern. Die Hoffnungen erhielten am vergangenen Wochenende erst einen Dämpfer mit der unnötigen Heimniederlage gegen Hamm. „Da haben wir uns in der ersten Halbzeit selbst ins Abseits manövriert“, sagt Kolditz. Nach einer schwachen Defensivleistung und einer katastrophalen Chancenverwertung half da auch die Aufholjagd in der zweiten Hälfte nicht mehr. „Wir gucken jetzt aber nach vorne“, so Kolditz, „wir sind nach wie vor überzeugt, dass wir die Qualität haben, alle Spiele gewinnen zu können.“

Kolditz war im ersten Saisondrittel wegen der Verletzung von Fabian Hinz der Alleinunterhalter auf Linksaußen – und überzeugte. Seit einigen Wochen ist Hinz wieder fit – seitdem zeigt bei Kolditz die Formkurve leicht nach unten. „Stimmt, ohne Fabi lief es besser für mich“, gibt der 24-Jährige zu, „ob das Zufall ist oder Kopfsache, weiß ich auch nicht so genau. Aber ich bin froh, dass er wieder dabei ist.“

Beide gehören zu den dienstältesten Spielern bei den HF – und damit neben Routinier Oliver Tesch zu den Wortführern, wenn es darum geht, für Motivation und gute Stimmung im Team zu sorgen. Ein Sieg heute würde diese Aufgabe leichter machen: „Wir sind jedenfalls optimistisch“, sagt Kolditz.

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare