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TuS Düsseldorf kommt zum Bundesliga-Doppelspieltag nach Eldagsen

Schlüsselspiel für die Bison-Damen

Eldagsen. Die Rollhockey-Damen des SC Bison Calenberg empfangen am heutigen Sonnabend (20 Uhr) die TuS Düsseldorf-Nord zum Bundesliga-Spitzenspiel - es geht darum, wer hinter der Übermannschaft aus Iserlohn Zweiter wird.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Eldagsen. Diesmal soll es klappen mit dem Doppelspieltag. Nachdem die Partie der Rollhockey-Damen des SC Bison Calenberg am vorigen Wochenende ausfallen musste, empfangen sie am heutigen Sonnabend (20 Uhr) die TuS Düsseldorf-Nord zum Bundesliga-Spitzenspiel. Das Herren-Duell zwischen SCBC und TuS steigt bereits um 18 Uhr.

„Das ist ein Schlüsselspiel. Wer das gewinnt, hat den zweiten Platz so gut wie sicher“, sagt Damen-Trainer Milan Brandt. Düsseldorf ist Tabellenführer mit sieben Punkten Vorsprung auf die Bisons – hat aber schon vier Spiele mehr absolviert. Im Hinspiel trennten sich die beiden Teams 2:2. Dazwischen liegt auf Platz zwei die ERG Iserlohn, die ebenfalls noch Nachholspiele zu absolvieren hat und noch verlustpunktfrei ist – an der Dominanz des Titelverteidigers ist auch in dieser Saison nicht zu rütteln.

Nachdem Krankheit und Verletzungen am vorigen Wochenende das Spiel gegen Iserlohn verhindert hatten, sind alle Bison-Spielerinnen nun wieder fit. „Wir haben Montag wieder locker trainiert, das sah ganz gut aus“, sagt Brandt, der das Spiel defensiv angehen will. „Wir wollen lange ohne Gegentor bleiben und in Führung gehen – Düsseldorf ist eine Mannschaft, die sich schnell aufgibt“, sagt der Coach.

Auch am gestrigen Freitag haben die Damen noch einmal trainiert. Die Herren übrigens auch. Bis auf den verletzten Sebastian Haas sogar vollzählig. „Zum ersten Mal seit bestimmt drei Monaten“, sagt Brandt. Joao Rocha und Mateus Luther sind gegen die Düsseldorfer wieder dabei. Gegen Iserlohn hatten sich die Bisons zuletzt auch ohne die beiden Routiniers teuer verkauft. Kapitän Brandt ist deshalb optimistisch vor dem heutigen Heimspiel. „Wenn wir das System, das der Trainer vorgibt, vernünftig durchspielen, können wir drei Punkte holen“, sagt er.

Er geht davon aus, dass Coach Jörg Kuley wieder auf die Defensiv-Raute setzt. Damit haben sie die Iserlohner lange geärgert. „Aber im Angriff müssen wir effektiver sein, wir dürfen deren Torwart nicht stark schießen“, sagt Brandt.

Der Bison-Vorsitzende Klaus Johansson hatte vorige Woche wegen des Nachwuchsmangels die Idee von einem freiwilligen Rückzug in die 2. Liga nach der nächsten Saison in den Raum gestellt. „Wenn wir absteigen, spielen wir auch in der 2. Liga“, sagt Brandt. Freiwillig würde er den Gang aber nicht antreten: „Wir sollten auf dem hohen Niveau weiterspielen, solange es geht – der Unterschied zwischen der 1. und 2. Liga ist einfach zu groß“, so Brandt.



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