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Volleyball-Spitzenreiter scheitert 1:3 gegen TSV Stelingen / Dreiwöchige Zwangspause zeigt Wirkung

SC-Frauen kassieren Quittung für fehlende Halle

Volleyball. Es kam so, wie es kommen musste, und die Enttäuschung im Lager der Volleyball-Abteilung des Sportclubs Bad Münder ist riesengroß. Zum Punktspielauftakt in der Landesliga kassierte die Mannschaft von Trainer Stephan Cherek gegen den Tabellenfünften TSV Stelingen nicht unerwartet eine 1:3-Heimniederlage.

Lange Gesichter machten die Spielerinnen und Trainer Stephan Cherek schon während des Time out im zweiten Satz der Begegnung geg

Autor:

Dieter Gömann

„Ich hatte schon ein ungutes Gefühl vor diesem ersten Heimspieltag, nachdem ich drei Wochen lang wegen der Weihnachtsferien und der damit geschlossenen ALS-Sporthalle mit meiner Mannschaft nicht trainieren konnte“, betonte der SC-Coach.

Seiner Meinung nach sei es ein Unding, dass sich die Hallensportarten mit ihren Leistungsteams den Gepflogenheiten des Landkreises Hameln-Pyrmont unterwerfen müssen und die Punktspielpausen beziehungsweise das fehlende Training so hinnehmen müssen, wie die Verwaltung mit den Sportstätten umgeht.

Die Frauen des Sportclubs Bad Münder bestreiten ihre Punktspiele immerhin in der Volleyball-Landesliga. Dabei handelt es sich nicht um eine Anfängerklasse wie dies in anderen weniger strukturierten Sportarten und damit mit weniger am Punktspielbetrieb teilnehmenden Mannschaften der Fall ist.

Das Einspielen am herkömmlichen Trainingstag (Freitag) einen Tag vor dem Punktspiel hatte nach der langen Pause nichts Positives bewirken können. Diese Tatsache hatten die SC-Spielerinnen im Hinterkopf und machten sie mental nicht frei, erfolgreich aufzuspielen.

Die 1:3-Niederlage gegen den TSV Stelingen ist auf diese Gegebenheiten zurückzuführen. Im ersten Satz konnten die Gastgeberinnen bis zum 10:12-Zwischenstand die Begegnung offen gestalten. Dann aber zogen die Gäste auf 16:11 davon. Die SC-Damen liefen diesem Rückstand hinterher, doch am Ende ging der erste Satz mit 25:22 an die Gäste.

Im zweiten Satz verstanden die Gastgeberinnen es nicht, die deutliche Führung mit 16:9 und auch 19:10 zum Satzausgleich zu nutzen. „Durch viele eigene Fehler haben wir diesen Satz nicht nach Hause bringen können“, so Teamsprecherin Stefanie Brüggemann zu dem Verlust.

Trotz eines 0:2-Satzrückstandes gab sich der Tabellenführer nicht auf und sollte für den Einsatz belohnt werden. Eine klare 17:8-Führung brachte die Mannschaft ins Ziel und verkürzte nach dem 25:17-Satzerfolg auf 1:2.

Bis zum 20:20-Gleichstand war der vierte Durchgang hart umkämpft und stets ausgeglichen. Dann aber hatte Stelingen den besseren Angriff und setzte sich mit 25:21 durch. Mit dem 1:3 war die erste Saisonniederlage der Badestädterinnen perfekt.

„Wir haben in diesem Spiel deutlich unser Trainingsdefizit gemerkt. Es war ein Spiel, mit Höhen und Tiefen, bei dem letztere in der Mehrzahl waren. Den Knackpunkt hat jedoch der zweite Satz gebracht, den wir bei einer so klaren Führung hätten gewinnen müssen“, so Brüggemann.

So musste im zweiten Spiel gegen den Tabellensechsten TSV Giesen II unbedingt ein Sieg her, um Schadensbegrenzung für den weiteren Punktspielverlauf beim Tabellenführer zu betreiben.

Die Aussichten dafür erfüllten sich nur im ersten Satz, den die Gastgeberinnen mit 25:18 gewinnen konnten. Im zweiten und dritten Satz konnten die Badestädterinnen nicht an die bisherige Leistung anknüpfen, verloren die spielerische Linie und mussten von Anbeginn jeweils einem Rückstand hinterher laufen.

Die starke Aufschlagserie von Karola Hildebrandt sorgte schließlich dafür, das die SC-Spielerinnen mit 25:18 den 2:2-Gleichstand erzielten. Den fünften Satz brachte die Mannschaft nach einem 11:12-Rückstand dank einer kämpferischen Leistung mit 15:12 nach Hause und sicherte gleichzeitig damit den knappen 3:2-Gesamterfolg.



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