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Volleyballerinnen Schlusslicht, aber hoffnungsvoll

SC-Damen wollen rote Laterne abgeben

Bad Münder. Die Volleyballerinnen des SC Bad Münder sind Schlusslicht der Verbandsliga. "Aber wir sind nicht die Loser der Liga", sagt Mannschaftsführerin Martina Eickstädt vor den Heimspielen am heutigen Sonnabend (15 Uhr) gegen Giesen und Göttingen.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Bad Münder. Aufsteiger haben es schwer. Das erfahren gerade auch die Volleyballerinnen des SC Bad Münder, die nach zuletzt drei Niederlagen mittlerweile auf dem letzten Tabellenplatz der Verbandsliga angekommen sind. Am heutigen Sonnabend (15 Uhr) haben sie zum ersten Mal seit zweieinhalb Monaten wieder Heimrecht in der KGS-Sporthalle. Zu Gast sind der TSV Giesen und der ASC Göttingen.

Giesen steckt mit den Münderanerinnen im Tabellenkeller, bei einem Sieg wie beim 3:1 im Hinspiel würde der SC vorbeiziehen. „Gegen die ist ein Sieg Pflicht“, sagt Mannschaftsführerin Martina Eickstädt. Das Spiel gegen den Tabellenzweiten Göttingen sei die Kür. „Ich hoffe, dass die Köpfe frei sind“, sagt Eickstädt.

Sie glaubt, dass ihre Mannschaft sich zu oft selbst im Wege steht, dass die Angst vorm Verlieren sie hemmt. Das sei vor allem beim wichtigen Spiel in Stelingen zum Auftakt des Jahres das Problem gewesen, das der SC mit 2:3 verlor. „Wir haben uns zu sehr unter Druck gesetzt. Danach haben wir die Devise ausgegeben, dass wir jetzt jedes Spiel ganz locker angehen wollen“, erzählt Eickstädt. Bei Spitzenreiter GfL Hannover hielten die Münderanerinnen am vorigen Wochenende prompt gut mit. „Daran ziehen wir uns hoch, dass wir nicht die Loser der Liga sind.“

Tatsächlich ist noch lange nichts verloren für die Münderanerinnen. Das rettende Ufer ist nur drei Punkte entfernt, der Abstiegskampf beginnt eigentlich schon beim Tabellendritten USC Braunschweig II, der nur fünf Punkte vor dem Relegationsrang liegt. Vorteil Bad Münder: Der SC hat noch zwei Heimspieltage – die Konkurrenten aus Giesen, Stelingen und Wolfsburg nur noch jeweils einen.

Aber ist das Heimrecht tatsächlich ein Vorteil? Schließlich haben die Gastgeberinnen zwei Partien am Stück zu bestreiten. Kein Problem, findet Eickstädt. „Wir haben keine Konditionsprobleme, alle Spielerinnen machen nebenbei noch was für die Fitness“, sagt sie. „Und mich persönlich motiviert es immer, wenn auf der Tribüne Publikum sitzt.“

Dass es nach dem Weggang von Coach Parviz Roohy nach dem Aufstieg mit der Trainersuche nicht geklappt hat, sei kein Grund für die durchwachsenen Leistungen. Heike Brauers hat das Amt als Spielertrainerin übernommen. Unterstützung erhält sie mittlerweile von ihrem Arbeitskollegen André Guddack, der beim GfL die Regionalliga-Herren trainiert. „Wenn er Zeit hat, hilft er bei uns aus“, sagt Eickstädt. Heute hat er übrigens Zeit und coacht die Münderanerinnen gegen Giesen und Göttingen – hoffentlich mit Erfolg.



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