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SC Bison Calenberg unterliegt der ERG Iserlohn

ELDAGSEN. Sie haben alles in die Waagschale geworfen, um dem Serienmeister ein Bein zu stellen. Doch eine vor allem kämpferisch gute Vorstellung wurde nicht mit einem zufriedenstellenden Ergebnis belohnt.

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dennis scharf

Im ersten Playoff-Halbfinale haben die Damen des SC Bison Calenberg gegen die ERG Iserlohn beim 4:8 (2:5) den Kürzeren gezogen. „Es fühlt sich nicht so an, als ob wir verloren hätten. Wir waren drückend überlegen. Wir hatten viele klare Chancen, aber das nötige Quäntchen Glück im Abschluss hat uns gefehlt“, sagte Coach Steffen Leitmann.

Viel hatten sich die Gastgeberinnen nach drei Pleiten gegen den Dauerrivalen vorgenommen. Doch der Plan wurde schon nach wenigen Minuten zunichte gemacht, weil die Gäste aus dem Sauerland eiskalt zuschlugen. SCB-Torhüterin Charlotte van Putten hatten noch keine Gelegenheit sich auszuzeichnen, als sie den Ball bereits zum zweiten Mal aus dem Netz holen musste.

Doch die Eldagsenerinnen schüttelten sich nur kurz und erhöhten sogar den Druck. Bei zwei Strafzeiten der ERG zogen sie ihr Powerplay auf, Emma Schulze stellte nach einem Abpraller den Anschluss her (12.). Obwohl die Bisons mehr Spielanteile und viele Chancen hatten, zogen die Gäste davon. Anna Hartje verkürzte nach einem Konter (24.). Kurz darauf tropfte ein vor das Tor gespielter Ball von Kapitänin Britt-Stina Brandt an den Pfosten und verhinderte das 3:4.

Die Bewachung von Iserlohns Maren Wichardt funktionierte nicht nur dank Anika Hasenheit tadellos. Zwar bestach die Torschützenkönigin mit Übersicht und präzisem Passspiel, traf aber erst nach dem Seitenwechsel zweimal (29., 50.). „Da hatten wir taktisch auf eine Raute umgestellt, weil uns sonst die Kraft ausgegangen wäre“, erklärte Leitmann.

In der Anfangsphase des zweiten Abschnitts schlugen die Iserlohnerinnen jedoch wieder doppelt zu und dämpften die leisen Hoffnungen, noch einmal Spannung in die Partie bringen zu können. Kim Henckels belohnte sich für eine starke Leistung mit zwei Treffern (38., 46.). Den Schlusspunkt setzten die Sauerländerinnen wenige Sekunden vor dem Ende. „Vom Spiel bin ich nicht enttäuscht, nur vom Ergebnis, weil es nicht dem Spielverlauf entspricht“, sagte der Coach.

SC Bison Calenberg: van Putten, Mayer – Henckels (2), Hartje (1), Schulze (1), Brandt, Nowotka, Hasenheit, Paul.



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