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Rollhockey: Familienduell in Eldagsen

ELDAGSEN. Gemeinsames Training ist bei den Rollhockey-Herren des SC Bison Calenberg eine Seltenheit. Schließlich kommen etliche Spieler von weit her. Im gemeinsamen Trainingslager in der ersten Woche des Jahres wollten sie sich also einspielen – es blieb aber bei Videoanalysen, Fitness- und Teambuilding-Einheiten.

Joey van den Dungen kehrt mit Remscheid zurück nach Eldagsen. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Eigentlich hatten wir die Absprache mit der Stadt, dass wir in die Halle können“, sagt Herren-Kapitän und Damen-Trainer Milan Brandt, „das ging dann aber doch nicht.“

In den Bundesliga-Heimspielen am heutigen Sonnabend (Damen: 15.30 Uhr, Herren: 18 Uhr) gegen die IGR Remscheid stehen die Bison-Teams also erstmals in diesem Jahr auf Rollschuhen. Nicht eben ideale Voraussetzungen gegen starke Gegner. Remscheids Herren standen in der Vorsaison im DM-Finale, sind aktuell Vierter. Die Bisons liegen vier Punkte dahinter auf Rang 5. „Remscheid kann man zu Hause schlagen, aber dafür müssen wir wieder besser verteidigen und unsere Chancen besser nutzen“, sagt Brandt.

Im Tor der Remscheider, die ebenfalls noch nicht trainieren konnten, sitzt übrigens ein alter Bekannter: Joey van den Dungen, dessen Vater Tonny die Bisons trainiert und dessen Bruder Rico in Eldagsen im Feld spielt.

Bei den Damen sind die Gäste noch ohne Verlustpunkte, haben aber auch erst drei Spiele absolviert. Die Bisons schon fünf, von denen sie zwei verloren. „Wir müssen gewinnen, damit das Final Four nicht in Gefahr gerät“, sagt Brandt. Leicht werde es nicht, schließlich habe Remscheid mit Carolin Reinert „die beste deutsche Torhüterin“, so der Coach. Sein Team kann dagegen mit der derzeit besten Bundesliga-Torjägerin Anna Hartje aufwarten.

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