weather-image
27°

Rollhockey: Debakel-Gefahr für Bison-Damen

ELDAGSEN. Das könnte böse enden. Schon in Bestbesetzung und zu Hause verloren die Damen des SC Bison Calenberg vor zwei Wochen gegen den Deutschen Meister ERG Iserlohn mit 4:12. Und im Rückspiel am Sonnabend (15.30 Uhr) müssen die Eldagsenerinnen auf ihre vier besten Spielerinnen verzichten – es droht ein Debakel.

Die jungen Spielerinnen wie Annika Hasenheit (l.) müssen es richten in Iserlohn. Anna Hartje (r.) und drei weitere Leistungsträgerinnen fallen aus. Foto: Bertram
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Anna Hartje verletzte sich im Hinspiel schwer am Knie – die Torjägerin fällt wochenlang aus. Britt-Stina Johansson, Kim-Alina Henckels und Lisa Dobbratz hüten mit Grippe das Bett. „Damit fehlen die ersten Vier“, sagt Trainer Milan Brandt, der mit fünf Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen nach Iserlohn reist. „Da müssen wir durch“, sagt er, „die jungen Spielerinnen sollen es als Training sehen und Erfahrungen sammeln.“

Brandt selbst ist im Anschluss (18 Uhr) mit den Herren im Einsatz. Auch Iserlohns Männer sind amtierender Deutscher Meister, haben aus den letzten drei Spielen aber keinen Punkt geholt. Gegen Recklinghausen, einer der Konkurrenten der Bisons im Kampf um Relegationsrang acht, gewann Iserlohn zwar 4:2, die Partie wurde aber mit 10:0 für Recklinghausen gewertet. Grund: Iserlohns für diese Partie gesperrter Kapitän hatte seinen Teamkollegen in der Halbzeitpause verbotenerweise einen Besuch abgestattet.

Mateus Luther sollte also wissen, was er heute Abend besser unterlässt – der Bison-Routinier ist nach seiner siebten blauen Karte für die Partie in Iserlohn gesperrt. „Wir fahren trotzdem mit einer guten Truppe dorthin“, sagt Brandt. „Vielleicht haben wir ja mal wieder einen guten Tag und können sie ärgern.“

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare