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Rollhockey: Bison-Herren wollen Meister der 2. Liga werden

ELDAGSEN. Die Rollhockey-Herren des SC Bison Calenberg wollen es den erfolgreichen Pokalheldinnen des Klubs gleichtun und die Saison mit einem Titel beenden. Beim Final Four will der souveräne Spitzenreiter der Vorrunde seinen Heimvorteil nutzen, um sich mit zwei Siegen zum Meister der 2. Liga zu krönen.

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Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite
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„Wir sind der Favorit, weil wir nach der Vorrunde mit großem Abstand an der Spitze standen. Deshalb wollen wir jetzt auch unbedingt den Titel holen“, betont Bison-Kapitän Leif Johansson.

Nur in zwei von 14 Punktspielen rollten die Bisons als Verlierer vom Feld. Zumindest gegen einen der Kontrahenten wird es die Chance zur Revanche geben. Die erste Aufgabe für die Hausherren steht am Sonnabend (15.30 Uhr) im Halbfinale gegen den RHC Recklinghausen an. Gegen den Tabellenvierten der Vorrunde gewannen die Bisons beide Saisonduelle zweistellig (14:5/13:2). Ihrem Sturmlauf hatten die Gäste aus dem Ruhrgebiet, die sich erst mit zwei Siegen zum Abschluss für das Finalturnier qualifizierten, nicht viel entgegenzusetzen. Demnach sollte der Einzug ins Endspiel für die Bisons reine Formsache sein.

In der zweiten Partie der Vorschlussrunde stehen sich der Hülser SV Krefeld und die SG Blue Lions (18 Uhr) gegenüber. Die Spielgemeinschaft aus Chemnitz und Gera hatte am letzten Spieltag der Punktrunde mit einem 8:4-Erfolg in Eldagsen für die wohl größte Überraschung der Saison gesorgt „Bei uns war die Luft raus. Wir hatten nicht den unbedingten Willen, das Spiel zu gewinnen. Dazu kamen einige unglückliche Situationen“, berichtet Johansson, der sich an der Hand verletzt hatte. Dem jungen Team aus dem Osten fehlt aber noch die Konstanz. Johansson sieht daher die Krefelder in der Favoritenrolle. „Ich schätze sie stärker ein und gehe davon aus, dass wir ihnen im Endspiel begegnen. Und dann müssen wir körperlich voll da sein, unsere Schnelligkeit und Erfahrung ausspielen und natürlich unsere Torchancen nutzen“, weiß der Kapitän. Unterschätzen werde man den ärgsten Rivalen nicht, immerhin kassierte der SC Bison die erste Niederlage in Krefeld (5:8). Kurios: In beiden verlorenen Begegnungen hatte Torjäger Milan Brandt gefehlt. Der Ex-Nationalspieler erzielte in zehn Ligapartien sage und schreibe 66 Tore. Auf seine Treffer dürfte es erneut ankommen, um am Ende den Pokal des Meisters in die Höhe zu stemmen. Die Bisons treten in Bestbesetzung an. Nur Routinier Mateus Luther ist nicht dabei.

Ähnlich wie die Bisons hatten auch die Krefelder im Vorfeld angedeutet, den angepeilten Aufstieg in die 1. Bundesliga noch um ein Jahr zu verschieben. Falls sich die beiden Favoriten in ihren Halbfinals durchsetzen, treffen sie am Sonntag (15 Uhr) im Endspiel aufeinander. Zuvor wird das Spiel um Platz drei ausgetragen (12.30 Uhr).

Die zeitgleich geplanten Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen der Rollhockey-Abteilung werden verschoben. Eine Woche nach dem Final Four veranstaltet der SC Bison ein Einladungsturnier mit Gastmannschaften aus Spanien und Holland sowie einem Allstar-Team des Klubs.

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