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Rathgebers Musterschülerinnen

Vöksen/Nienstedt. Im Sattel sitzt Luisa Merkwirth schon lange. Turniere reitet sie erst seit dem vorigen Jahr – dafür aber sehr erfolgreich. Auf Anhieb wurde sie Zweite in der Nachwuchsserie um den Vogeley-Preis, wurde zu Sichtungen bei den Landestrainern und gleich zur Jugend-Challenge nach Verden eingeladen. Dort ritt die 14-Jährige vom RV Völksen in ihren ersten L-Springen noch hinterher, auch wegen der großen Nervosität, „aber es hat trotzdem Spaß gemacht“, sagt sie.

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Sie knüpft in diesem Jahr da an, wo sie im vergangenen aufgehört hat. Beim Late-Entry-Turnier des RFV Springe Anfang Februar gewann sie beide A-Springen, kürzlich ritt sie beim Stützpunktturnier in Hanstedt auf Nosferatu auf den zweiten Platz. „Kurz nach Ostern sind wir bei einer Sichtung in Hoya, Anfang Mai geht es dann zur Bezirksmeisterschaft nach Hildesheim“, sagt Herbert Rathgeber, der Reitlehrer der Realschülerin. „Kondition hatte sie schon immer“, sagt er, „im letzten Jahr hat sie sich auch reiterisch entwickelt.“

Rathgeber legt vor allem Wert darauf, dass seine Schützlinge „stilistisch sauber reiten können“, sagt er, „sie sollen ja keine Rennreiter werden“. Luisa sei auf einem guten Weg: „Im Moment bekommt sie ständig 8er-Noten“, so Rathgeber. „Jetzt muss sie auch bei schwereren Springen Erfahrung sammeln.“ Mit mittlerweile fünf Ponys tritt sie bei Turnieren an: Ciara, Rasputin, Nosferatu, V-Power. Und Passionata, ihr Neuling, mit dem sie beim Bundesnachwuchs-Championat starten will.

„Alle Zeit, die ich habe“, investiert die 14-Jährige in ihr Hobby. Viermal in der Woche trainiert sie in den Ferien mit Rathgeber. Praktisch: Sie wohnt auf dem Reiterhof in Völksen – Besitzer Udo Heuer ist ihr Stiefvater. „Und ich habe noch zwei Geschwister, die helfen.“

...und Luisa Merkwirth auf V-Power.

Nur zwei Ponys reitet Luisa Marie Wolf, Rathgebers zweite Musterschülerin – ihr reichen sie. Kein Wunder. Mit Triumph hat sie in der Ponyklasse schon so ziemlich alles gewonnen im Kreis und Bezirk. Mit 16 ist sie jetzt allerdings für die Ponyklasse zu alt – Triumph reitet sie trotzdem weiter. „Ich kann nur keine Pony-Prüfungen mehr reiten, sonst bleibt alles beim Alten“, sagt die BBS-Schülerin. In A- und L-Springen hat sich Triumph ohnehin schon gegen Großpferde durchgesetzt, „M-Prüfungen kann er auch“, ist seine Reiterin überzeugt. Auch Rathgeber ist sicher, dass sie mithalten kann, etwa bei den Bezirksmeisterschaften, wo sie erstmals bei den Junioren antritt: „Sie hat ja schon Erfolge vorzuweisen. Und sie hat Erfahrung“, so der Trainer.



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