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Pietak freut sich über mehr Einsatzzeiten bei den HF

SPRINGE. Sonnabend, 12. November: Im Drittliga-Heimspiel der Handballfreunde Springe gegen den HSV Hannover wird zehn Minuten vor Schluss Pawel Pietak eingewechselt – spontan brandet Applaus auf.

Es war bislang nicht die Saison von Pawel Pietak. Zuletzt in Bad Neustadt war er aber Springes erfolgreichster Werfer. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Ich gehe davon aus, dass wir es nochmal mit Pawel probieren werden, wenn es den Zuschauern so viel Freude macht“, sagte Trainer Oleg Kuleshov damals nach dem Spiel.

Es passt zur durchwachsenen Saison der HF, dass aus der als Scherz gemeinsten Aussage des Trainers eine Woche später ernst wurde. Weil Tim Coors sich gegen Hannover schwer verletzte und sich Nils Eichenberger im Training einen Muskelfaserriss zuzog, spielte Pietak beim Sieg in Bad Neustadt erstmals durch. Das muss er wohl auch am Sonnabend im Heimspiel gegen den TV Großwallstadt (18 Uhr). Das wird hart für ihn – weil ihn unter der Woche eine Erkältung niederstreckte, war er bis gestern noch krankgeschrieben.

„Ich hoffe, bis zum Spiel ist alles okay“, sagt Pietak, dessen Sportjahr durchaus verkorkst war. In der vorigen Saison warfen ihn Verletzungen zurück, viele Einsatzzeiten hatte er auch im laufenden Jahr noch nicht. Er nimmt es den Trainern nicht übel: „Es ist ein Mannschaftssport, da kann nicht immer jeder spielen“, sagt der 34-jährige Pole.

Umso mehr hat er sich gefreut, als er in Bad Neustadt ran durfte: „Es hat sich gut angefühlt, ich hatte richtig Bock zu spielen.“ Das machte sich auch in der Statistik bemerkbar: Mit sieben Treffern war Pietak erfolgreichster Springer Werfer beim 28:25-Erfolg. Ein gutes Gefühl habe ihm auch der Applaus bei seiner Einwechslung im Derby gegeben: „Das war wunderbar. Es zeigt, dass die Leute hinter einem stehen“, sagt Pietak.

Mit Großwallstadt kommt heute Abend der Tabellenvierte an die Harmsmühlenstraße, der im Gegensatz zu den Gastgebern über einen großen Kader verfügt. „Es wird natürlich schwer“, sagt Pietak, „wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir zu Hause spielen.“ Daheim haben die Springer im Jahr 2016 noch kein Spiel verloren. Dafür dass die Serie hält, „werden wir alles geben, egal, ob wir zu siebt oder zu zehnt sind“, verspricht Pietak, „ich bin überzeugt, dass wir das schaffen.



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