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Trainer des nächsten HF-Gegners Magdeburg II freut sich auf Wiedersehen mit Burgdorfer Weggefährten

Pauling: „Springe kann sich nur selbst schlagen“

Handball. Schon morgen Abend (19 Uhr) steht das nächste Heimspiel für Drittliga-Spitzenreiter HF Springe auf dem Programm. Zu Gast ist die Bundesliga-Reserve des SC Magdeburg mit Trainer Dirk Pauling. Der 43-Jährige saß bis vor zwei Jahren noch bei der TSV Burgdorf II auf der Bank, die sich in der Saison 2008/2009 mit den Springern ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel in der Oberliga lieferte. Über Ziele, Talentförderung und das Wiedersehen mit alten Freunden sprach Pauling mit NDZ-Sportredakteur Jan-Erik Bertram.

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Vor dem Spitzenspiel damals in der Oberliga sagten Sie, Springe habe die beste Mannschaft der Liga. Gilt das auch in dieser Saison?

Ich glaube, sie können sich nur selber schlagen. Allerdings habe ich Tarp noch nicht gesehen. Alle anderen Mannschaften kenne ich und nach dem, was ich gesehen habe, ist Springe ganz weit vorn. Aber es hängen viele Faktoren dran.

Springe will aufsteigen – Sie dürfen das als Reserve-Team nicht. Ist es schwierig, die Spieler zu motivieren, wenn es kein richtiges Ziel gibt?

Es stimmt, dass wir kein mannschaftliches Ziel wie den Aufstieg ausgeben können. Das wäre aber ohnehin vermessen gewesen, weil wir eine komplett neue Mannschaft haben. Die Spieler haben aber individuelle Ziele, sie wollen sich weiterentwickeln, um möglichst schnell an die Bundesliga heranzukommen. Wenn wir diese Ziele zusammenbringen, haben wir sportlichen Erfolg. Den brauchen wir auch, denn der Abstieg darf nicht passieren. Zur Motivation gegen Springe: Gegen den Spitzenreiter ist es natürlich leichter, da sind alle besonders heiß.

Ist es nicht auch etwas Besonderes, dass Springe mit Oleg Kuleshov ein Magdeburger Vereinsidol als Trainer hat?

Für einige meiner Spieler vielleicht, für mich nicht, ich kenne ihn ja nur aus dem Fernsehen. Ich freue mich eher auf das Wiedersehen mit den Spielern, die ich noch aus Burgdorf kenne: Jannis Fauteck, Fabian Hinz und Daniel Deutsch. Es ist schön zu sehen, dass sie sportlichen Erfolg haben und es ihnen offensichtlich gut geht in Springe.

Gerade Fauteck hat sich enorm entwickelt. Dabei gab es in der vorigen Saison noch Unstimmigkeiten mit Burgdorf wegen des Zweitspielrechts.

Wenn er nicht so viel mit dem Burgdorfer Bundesligateam trainiert hätte, wäre er jetzt nicht so weit. Für den unterklassigen Verein ist es mit dem Zweitspielrecht manchmal problematisch, aber den Spielern bringt es viel: Sie kriegen in der 3. Liga viele Einsatzzeiten und werden auf ihrem Niveau gefordert. Und wenn sie ab und zu in der Bundesliga auf dem Spielbericht stehen, ist es für sie das Größte. So kann man sie am besten fördern.



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