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Springes argentinischer Torwart verbreitet Optimismus bei den Handballfreunden / Morgen zu THW Kiel II

Panzer glaubt an die 2. Liga

Springe. „Ich glaube immer noch an die 2. Liga.“ Ariel Panzer, Torwart der Handballfreunde Springe, lässt sich nach der 22:23-Niederlage am vorigen Wochenende im Spitzenspiel gegen Wilhelmshaven den Optimismus nicht nehmen. Viel Zeit, sich über den mit größter Wahrscheinlichkeit verpassten Titel zu ärgern, haben die Springer ohnehin nicht. Denn am morgigen Sonntag (17 Uhr) gastieren sie beim THW Kiel II.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Spätestens dann gilt alle Konzentration der Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes. Der ist das neue Saisonziel der Springer. „Und dann müssen wir gucken was in der 2. Liga und in den anderen Staffeln der 3. Liga passiert“, sagt Panzer – er spekuliert auf die Hintertür Relegation.

Den argentinischen Keeper der HF traf noch die geringste Schuld an der Niederlage gegen Wilhelmshaven. Mit seinen 15 Paraden verhinderte er sogar noch Schlimmeres. „Wir haben viele junge Spieler. Für die ist es schwer, vor so vielen Zuschauern zu spielen“, nimmt er seine Vorderleute in Schutz, „für mich ist das etwas einfacher.“ Zum Einen hat Panzer jahrelange Erfahrung in der 1. und 2. Liga, zum Anderen wirft den mittlerweile 41-jährigen ehemaligen Nationalspieler so schnell nichts aus der Bahn.

Jedenfalls keine Niederlage gegen ein Spitzenteam wie Wilhelmshaven. „Wir haben in der zweiten Halbzeit super gekämpft“, sagt er. Und: „Es läuft gut, wir haben nur sechs Punkte abgegeben – der zweite Platz ist keine Schande.“ Er weiß natürlich, dass sich Springe nach drei Vizetiteln in fünf Jahren den Titel wünscht, „aber wir haben einen neuen Trainer und junge Spieler – man muss Geduld haben“.

In Kiel wollen die Handballfreunde nun den ersten Sieg des Jahres holen. Vier von bisher fünf Vergleichen mit der THW-Reserve haben die Springer gewonnen. Nur vor einem Jahr, als sie ebenso schlecht wie diesmal nach der Winterpause aus den Startlöchern gekommen waren, verloren sie an der Ostsee klar.

Im Hinspiel dieser Spielzeit feierten Panzer und Co. mit 39:28 einen ihrer deutlichsten Saisonsiege. Daran wollen sie morgen anknüpfen – und sich die Hintertür zur 2. Liga offenhalten.



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