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Pan-Pong: Bei Pfünf zu Pfünf geht’s los

BENNIGSEN. Beim Spielstand von Pfünf zu Pfünf fängt der Satz beim Pon-Pong an und der Spieler, der als erster 17 Punkte hat, gewinnt den Satz. Zwei Gewinnsätze entscheiden das Spiel. Welches Spiel?

Denise Harders und May Tietz überstehen die Vorrunde im Doppel. Foto: rp

Tischtennis mit einer Bratpfanne als Schläger. Das klang den Organisatoren der Deutschen Meisterschaft in Bennigsen zu „altbacken“ und so wurde der einprägsamere Name „Pan-Pong“ (PP) festgelegt.

Quer durch alle Generationen gingen 45 Teilnehmer/innen an insgesamt 20 PP-Spielflächen (Tischtennisplatten) in der Süllberghalle an den Start. Der Spaß stand bei allen im Vordergrund, der Ehrgeiz war aber auch bei jedem spürbar. Es galt, das gleich 15 Seiten umfassende und recht originelle PP-Regelwerk einzuhalten. Zugelassen waren alle Pfannen, egal welcher Farbe, Größe, Form und Gewicht. Wer genug Kraft im Arm und Handgelenk hat, konnte auch einen großen Wok einsetzen. Neben den PP-Meisterschaften im Einzel wurden auch die im Doppel ausgetragen.

Beim Betreten der Halle wurden die Zuschauer mit den unterschiedlichsten Klängen der Pfannen begrüßt. Mit geschlossenen Augen zugehört, waren besonders im Doppel richtige Melodien zu erkennen. Nicht jeder Teilnehmer hatte eine lange Vorbereitung für dieses Turnier. „Mein Freund hatte sich angemeldet und so habe auch ich spontan die Pfanne aus der Küche geholt. Schließlich müssen die Frauen ja auch nicht nur hinterm Herd stehen“, lachte Denise Harders, die später mit ihrem Freund Max Tietz im Doppel erfolgreich die Vorrunde überstand.

Mit-Organisator und Deutscher Vizemeister: Holger Pfeiffer vom FC Bennigsen. Foto: RP
  • Mit-Organisator und Deutscher Vizemeister: Holger Pfeiffer vom FC Bennigsen. Foto: RP

Als einer der jüngsten Teilnehmer war der elfjährige Raphael Wurst dabei. Auch er spielte zusammen mit seinem Vater Wolfram die Doppel. „Wir haben sicherlich beim ersten Mal die falschen Pfannen mitgebracht“, meinte Vater Wurst, bemerkte aber schnell, dass Crêpespfannen wegen ihres geringen Gewichts am häufigsten an der Platte zu finden waren.

Mitorganisator Holger Pfeiffer vom FC Bennigsen war selbst mit einigen Vereinskollegen am Start. „ Ich will angreifen und meine Außenseiterchance nutzen“, meinte er, während er sich im Regieraum hinter der Meisterschaftstrophäe positionierte. Am Ende schaffte er es bis ins Finale, unterlag dort aber gegen den alten und neuen Deutschen Meister Emrah Özlü von der SpVg Hüpede-Oerie. Zusammen mit Özlü kam Pfeiffer dann aber doch noch zu Meisterehren, als sie das Doppel gegen Sascha Stolte (TSV Rethen) und Jörg Willenborg (SpVg Eicken) deutlich gewannen.

Auch für 2019 sind von der IPPF (International Pan-Pong Federation) – die die Bennigser im vorigen Jahr gegründet haben – die PP-Meisterschaften geplant. Dann wohl wieder tagsüber an einem Sonnabend. So erhoffen sich die Organisatoren mehr Teilnehmer auch aus anderen Regionen Deutschlands – die Idee hat mehr Teilnehmer und Zuschauer verdient.rp



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