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Nettelredes Trainer will aber gegen verbale Ausrutscher vorgehen / Ben Hillmann wieder dabei

Oliver Unger: „Wir sind keine Tretertruppe“

Fußball (jab). Als erster münderscher Vertreter beendet der TSV Nettelrede am kommenden Mittwoch beim TB Hilligsfeld die Winterpause. Der Aufsteiger steht derzeit im unteren Mittelfeld. Trainer Oliver Unger ist aber optimistisch, dass sein Team mit dem Abstieg nichts zu tu bekommt, wie er im Interview mit NDZ-Sportredakteur Jan-Erik Bertram erzählt.

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Herr Unger, wie bewerten Sie die Hinserie Ihrer Mannschaft?

Sie war okay. Als Aufsteiger haben wir Zeit gebraucht, um uns zurecht zu finden. Auch das Zusammenspiel zwischen der Mannschaft und mir als neuem Trainer musste sich erst finden. Die letzten fünf Spiele waren ja bis auf die Niederlage gegen Tündern II erfolgreich. Wenn wir da weitermachen, wird die Rückrunde gut werden.

Es gab einige heftige Klatschen in der Hinrunde...

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Das hat sich gebessert. Wir hätten definitiv mehr Punkte holen müssen, gerade gegen die direkten Konkurrenten. Die Spiele gegen Rohden (1:2, d. Red.), Flegessen (2:3) und Fischbeck (1:1) – da war ich echt sauer.

Die Disziplin war ein Thema, ihre Elf rangiert in der Fairnesstabelle ganz hinten.

Das wird mir etwas zu hoch gehängt. Wir sind keine Tretertruppe, aber ein paar meiner Spieler reden zu gerne mit ihren Gegenspielern. Die sollten lieber ihren Mund halten und sich aufs Fußballspielen konzentrieren. Es wird künftig aber interne Strafen geben für Platzverweise wegen verbaler Aussetzer.

Der Angriff ist mit 22 Toren der drittschlechteste der Liga.

Es ist mir egal, ob wir die wenigsten oder die meisten Tore schießen. Wichtiger ist doch, dass wir die Punkte holen.

Aber mit Stefan Schwanz und Aldo Brasacchio fallen zwei torgefährliche Leute für den Rest der Saison verletzt aus.

Das werden wir als Mannschaft mit Geschlossenheit auffangen. Aaron Köhler wird wieder in den Sturm gehen, das hat er früher schon gespielt. Und ich werde versuchen, Michael Polzin aus der Zweiten hin und wieder auszuleihen. Und das Mittelfeld muss torgefährlicher werden.

Was hat sich in der Pause im Kader getan?

Sebastian Heinze wird nur noch im Notfall zur Verfügung stehen. Ben Hillmann, der aus beruflichen Gründen in der Hinrunde gefehlt hatte, ist dafür wieder dabei. Und Mario Besener hat seinen Pass wieder bei uns abgegeben. Er ist aber bei der Bundeswehr in Walsrode stationiert und steht uns nur am Wochenende zur Verfügung.

Mittwoch geht es gegen Hilligsfeld.

Das ist ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Wenn wir da nicht verlieren, wäre es in Ordnung.

Was haben Sie sich für die Rückserie vorgenommen?

Wir wollen so schnell wie möglich vier, fünf Spiele gewinnen, damit wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben, auch damit wir die nächste Saison planen können. Welcher Tabellenplatz rauskommt, ist mir egal.

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