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FCS-Coach Diaz-Garcia ist im Urlaub und fehlt gegen Groß Munzel und Leveste

Ohne Trainer sechs Punkte?

Springe/Gestorf. So richtig in der Spur sind beide Springer Fußball-Kreisligisten derzeit nicht. Der FC Springe ist zwar noch Zweiter, müht sich spielerisch aber seit Wochen und hofft im Heimspiel am Sonntag gegen den abstiegsgefährdeten TSV Groß Munzel wieder mal auf einen souveränen Sieg. Der würde auch dem TSV Gestorf helfen, der nach dem peinlichen 0:4 zuletzt gegen Schlusslicht Hiddestorf auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist und beim TSV Goltern Wiedergutmachung betreiben will.

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Die Springer müssen gegen Groß Munzel und am nächsten Wochenende beim Topspiel in Leveste auf ihren Trainer verzichten. Ricardo Diaz-Garcia flog gestern in den Urlaub. „Einerseits wäre ich lieber bei der Mannschaft, aber das letzte Jahr hat privat viel Kraft gekostet“, sagt der Coach, und fügt an: „Vielleicht ist es ja auch ein Motivationsschub für die Jungs, dass sie in meiner Abwesenheit sechs Punkte holen wollen.“

Ruven Klimke und Tobias Mittelgoeker übernehmen die Traineraufgaben bis zu Diaz-Garcias Rückkehr. „Ich vertraue meinen Jungs zu hundert Prozent“, sagt der Coach, der gegen Groß Munzel ein schweres Spiel erwartet: „Für die geht es ums Überleben. Mit Pascal Kuhn haben sie einen guten zentralen Mittelfeldspieler. Und mit Eginet Paloj einen starken Strafraumstürmer reaktiviert.“ Groß Munzels Stammkeeper sei allerdings verletzt, „also müssen wir versuchen, den zweiten Torwart zu beschäftigen, und dürfen mit unseren Chancen nicht so leichtfertig umgehen.“

Fehlen wird André Buchholz, der sich zuletzt in Bredenbeck eine tiefe Platzwunde über der Augenbraue zuzog und frühestens gegen Leveste wieder spielen kann.

Für Gestorfs Trainer Peter Baron ist die desolate Vorstellung gegen Hiddestorf auch knapp eine Woche danach noch völlig unverständlich. „Wir waren in den vergangenen Wochen auf einem sehr guten Weg, hatten fünf Spiele nicht verloren und auch die Einstellung und die spielerischen Akzente haben gestimmt. Ich verstehe es einfach nicht, wie wir uns so gegen Hiddestorf präsentieren konnten.“

Weil die Hiddestorfer unter der Woche auch gegen Bredenbeck gewannen, sind sie nun punktgleich mit Gestorf – der Abstiegskampf bleibt spannend. Wilkenburg dürfte sich als Tabellenelfter mit 28 Zählern und bei nur noch vier ausstehenden Spielen bereits gerettet haben, sodass Bredenbeck (23 Punkte), Groß Munzel (22), Barsinghausen (21), Gestorf und Hiddestorf (je 20) die beiden Abstiegsplätze wohl unter sich ausmachen werden. „Das wird bis zum Saisonende spannend bleiben“, vermutet Baron. Zumindest habe seine Elf die schwache Leistung vom vergangenen Wochenende eingesehen und dem Coach versprochen, die verlorenen Punkte in Goltern zurückzuholen.jab/rok



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