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Flegessen muss auch ohne Strohmann gegen Löwensen punkten

Ohne Libero ins Keller-Finale

Fußball (nie). Am Sonntag (15 Uhr) wird der letzte Spieltag der Leistungsklasse Hameln-Pyrmont angepfiffen. Während die Aufsteiger in die Kreisliga mit Hameln 74 und Hastenbeck bereits feststehen, wird der einzige Absteiger noch gesucht. Löwensen, Eimbeckhausen II und Flegessen kann es noch erwischen.

Hoffnunngsträger: Die Tore von Lukas Nowag (r.) sollen Flegessen

Ein echtes Endspiel steigt dabei bei der SG Flegessen (11. Platz/24 Punkte), die Schlusslicht SW Löwensen (13./23) empfängt. Mit einem Punkt wären die Gastgeber gerettet. Für Trainer Uwe Kuessner ist das das Minimalziel. Seine personell ohnehin arg gebeutelte Mannschaft muss gegen Löwensen auf Libero Heiko Strohmann verzichten. Er brach sich am letzten Wochenende das Handgelenk. Spieler aus der Zweiten und von den Alten Herren sollen die Löcher stopfen.

Kuessners Hoffnungen ruhen auf Lukas Nowag: „Wenn der nur 50 Prozent seiner Chancen nutzt, könnte es reichen“. Eigene Tore sind wichtig, denn durch den Ausfall von Strohmann ist die ohnehin schon löcherige Abwehr umso mehr geschwächt. Der SG-Coach fordert volle Konzentration: „Ich möchte noch einmal erleben, dass hinten die Null steht.“

Auch der VfB Eimbeckhausen II (12./24) genießt gegen den TSV Klein-Berkel II (10./25) Heimrecht und will mit einem Erfolg den Klassenerhalt sichern. „Wir spielen natürlich auf Sieg, wollen jedoch nicht blind anrennen. Ich bin sehr zuversichtlich“, sagt VfB-Trainer Bernhard Burkert in seiner ruhigen und gelassenen Art. Personell hat Burkert keine Probleme. Bis gestern hatte sich keiner abgemeldet. Neben Kai Stelzer soll noch der eine oder andere Spieler aus dem Kreisliga-Kader zur Verfügung stehen. Burkert hofft auch darauf, dass Klein Berkel die Sache nicht mehr ganz so ernst nimmt, denn dadurch, dass Flegessen und Löwensen direkt aufeinandertreffen, kann die TSV-Reserve nicht mehr absteigen. „Für die ist die Saison gelaufen“, so Burkert.

Für die TuSpo Bad Münder (7./31) geht es beim SC Börry (4./33) lediglich noch um einen erfolgreichen Saisonabschluss. Trotz der eher mäßigen Leistungen in den letzten Spielen peilt TuSpo-Trainer Thomas Vogt einen Sieg an. Damit würde sein Team an Börry noch vorbeiziehen.

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