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Ohne Angst ins Spitzenspiel

Völksen/Nettelrede. Obwohl seine Mannschaft bislang noch keinen Punkt abgegeben hat: Das Wort „Aufstieg“ nimmt Werner Schwekendiek, Trainer der Bezirksliga-Fußballerinnen des TSV Nettelrede, bislang nicht in den Mund. Das könnte sich am Sonntag ändern. Um 11 Uhr treffen die Nettelrederinnen zum Spitzenspiel bei Eintracht Hameln an, das mit drei Punkten Rückstand hinter dem TSV auf dem zweiten Rang liegt: „Wenn wir das auch gewinnen – und das Rückspiel in drei Wochen –, muss man sagen: Wir gehören zu den Favoriten“, sagt Schwekendiek.

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Für Sonntag gibt er die Favoritenrolle aber noch an die Gastgeberinnen ab: „Die haben ein eingespieltes Team und sind sehr gefährlich bei Standards“, sagt er. Denise Kruppki wird gegen ihren Ex-Klub aus privaten Gründen fehlen. Auch Vanessa Schrieber (Dienst), Alena Wickert (krank) und Kim-Leonie Haves (Schule) sind nicht dabei. „Aber ich habe 14 Spielerinnen dabei, die das Spiel gewinnen können“, sagt Schwekendiek. Er ist optimistisch: „Gegen starke Gegner spielen wir seit Jahren gut – wir müssen keine Angst haben.“

Hamelns Torjägerin Vanessa Renziehausen-Philipps gilt das Augenmerk der TSV-Defensive. Sie traf bislang siebenmal. Nettelredes Anna-Lena Oltrogge und Henrike Sustrath waren schon jeweils zehnmal erfolgreich. „Da wird sich Hameln was einfallen lassen“, sagt Schwekendiek, der daher taktisch umstellen will: „Wir werden Hameln ärgern.“

Auch die Nettelreder Reserve steht in der Kreisliga verlustpunktfrei an der Spitze. Nach dem Sieg zuletzt in Tündern beträgt der Vorsprung nun fünf Punkte. „Wenn wir an die Leistung von Tündern anknüpfen können, hat es jeder Gegner schwer“, sagt Coach Dietmar Wente, der die Siegesserie auch am Sonntag (11 Uhr) beim Hastenbecker SV II fortsetzen will. Torjägerin Denise Neumann ist aus dem Urlaub zurück, nur Anne Lenz ist noch verhindert.

„Wir wollen unbedingt den ersten Saisonsieg“, sagt Cenap Korkmaz, der Trainer von Oberligist SC Völksen. Das Schlusslicht empfängt am Sonntag (13 Uhr) den MTV Barum, eines der angriffsstärksten Teams der Liga. Der MTV agiert mit drei Spitzen – das Sturmtrio hat 21 der 24 Tore bislang erzielt. Korkmaz wird deshalb mit drei Manndeckerinnen und Libera spielen – es gelte die stürmische Anfangsphase der Gäste zu überstehen. Ein starkes Comeback gab zuletzt beim 3:3 in Bienrode Spielmacherin Melike Dincer. „Sie gehört wieder fest zum Kader“, sagt Korkmaz, „aber sie wird nicht jedes Spiel machen können.“ Auch für Sonntag ist offen, ob Dincer arbeiten muss oder nicht. Gesperrt nach ihrer roten Karte in Bienrode ist Jovana Korkmaz.jab

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