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Ohne Angst in den Kampf um die Spitze

Nettelrede/Völksen. Mit der ersten Saisonniederlage vor drei Wochen bei Eintracht Hameln haben die Bezirksliga-Fußballerinnen des TSV Nettelrede die Tabellenführung an die Eintracht abgegeben. Jetzt wollen sie sie sich zurückholen – mit einem Sieg im Rückspiel am morgigen Sonnabend (17 Uhr) auf eigenem Platz. Der war unter der Woche für den Trainingsbetrieb gesperrt, „ich gehe aber davon aus, dass wir am Sonnabend spielen“, sagt TSV-Trainer Werner Schwekendiek.

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Seine Spielerinnen müssten vor allem den Respekt ablegen, sagt der Coach: „Im Hinspiel waren wir offensichtlich zu ängstlich, wir haben nicht zu unserer Sicherheit gefunden“, sagt Schwekendiek, der bis auf Sabrina Muth und eventuell Jennifer Gawor und Vanessa Schrieber alle Spielerinnen an Bord hat.

Die sollen sich bei der Revanche für das 1:4 vor drei Wochen wieder auf ihre Stärken besinnen: „Das Offensivspiel. Wir müssen aber auch dichter an den Gegenspielerinnen sein und dürfen uns von Hamelns überraschenden Positionswechseln nicht aus dem Konzept bringen lassen“, sagt Schwekendiek, der zwar weiß, dass Spitzenreiter Hameln nicht im Vorbeigehen zu schlagen ist, aber Optimismus ausstrahlt: „Die Mädels sind heiß und fiebern dem Spiel entgegen.“

Auf den ersten Sieg warten nach wie vor die Oberliga-Frauen des SC Völksen, die am Sonntag (13 Uhr) beim MTV Barum gastieren. „Ich rechne uns da was aus“, sagt Trainer Cenap Korkmaz. Vor drei Wochen im Hinspiel auf eigenem Platz hielt seine Elf mit dem Tabellensechsten durchaus mit, holte einen 0:2-Rückstand auf, verlor aber noch mit 2:3. Am vorigen Wochenende gab es ein 0:9 bei Spitzenreiter Limmer.

An der Physis liege es nicht, sagt Korkmaz, „sondern am Kopf“. Deshalb ließ er in dieser Woche das Training ausfallen. Am Mittwoch war die Mannschaft geschlossen im Kino, heute Abend „machen wir Theorie“ so Korkmaz, der seine Mannschaft an ihre Stärken erinnern will: „Wir müssen mal wieder das abrufen, was wir können“, sagt er. Melike Dincer und Samantha Greco fehlen in Barum, Berit Wistals Einsatz ist noch fraglich.jab

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