weather-image
20°

Nur Punkte können das Osterfest retten

Der FC Eldagsen will im Kellerduell gegen den TSV Barsinghausen II seinen Heimvorteil nutzen, um die Abstiegsränge zu verlassen. Der FC Springe ist über Ostern im Doppeleinsatz und hat zwei Auswärtsspiele vor der Brust. Auch Schlusslicht TSV Gestorf muss in der Fremde antreten..

270_0900_131905_Addissone_Boyamba_2_.jpg

TSV Ingeln-Oesselse (14./18)

– FC Springe (6./42)

Im Hinspiel hat der FC Springe beim 0:2 die einzige Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen müssen. Dennoch will Trainer Ricardo Diaz Garcia das Ergebnis vor dem Rückspiel am Sonnabend um 16 Uhr nicht zu hoch hängen. Die Erinnerung ist jedoch noch nicht verblasst. „Wir hatten Chancen en masse, waren aber nicht in der Lage, ein Tor zu schießen. Der Gegner stand zehn Meter hinter der Mittellinie und hat uns zweimal eiskalt ausgekontert. Aber jetzt fokussieren wir uns auf andere Dinge“, betont der Coach.

Gegen den Abstiegskandidaten soll es diesmal wesentlich besser laufen. Druck verspüren die Springer nicht mehr, da der zweite Rang derzeit außer Reichweite ist. „Wir können frei von der Leber weg spielen. Fußballerisch sind wir besser. Aber es ist wichtig, mit Ruhe und Cleverness am Ball zu agieren“, fordert Diaz Garcia. Deshalb will er eine Mannschaft auf das Feld schicken, die das Tempo variieren und viele Zweikämpfe gewinnen kann. Philipp Strohecker soll im Zentrum mehr Verantwortung übernehmen.

Novak Sogan wurde nach seinem Platzverweis gegen Mühlenberg für vier Spiele gesperrt. „Der Gegenspieler lässt sich nach einem Schubser theatralisch fallen, nachdem er Novak beleidigt hatte“, hadert der Trainer.

SV Weetzen (12./31) –

FC Springe (6./42)

Am Ostermontag müssen die Springer erneut in der Fremde antreten. Um 15 Uhr wird das Nachholspiel beim SV Weetzen angepfiffen. Die Gastgeber seien „nicht zu unterschätzen. Die haben drei Spiele in Folge gewonnen“, weiß Diaz Garcia.

Beim 1:1-Remis im Hinspiel war der FCS einem Rückstand hinterhergelaufen und hatte den Sieg verschenkt. „Auch da haben wir ein gutes Spiel gemacht“, erinnert sich der Coach. Nun wollen die Springer über 90 Minuten eine konstante Leistung abrufen. „Wir haben die Fehler analysiert. Wir dürfen uns nicht zu sehr in Einzelaktionen verlieren. Dafür brauchen wir Laufbereitschaft und Passsicherheit im Aufbau.“ Kapitän André Buchholz (Urlaub) und Dennis Okine (Zerrung) müssen passen. Auch der Einsatz von Serge N‘takpe ist gefährdet. Dennoch fordert der Coach die maximale Ausbeute. „Sechs Punkte könnten uns das Osterfest noch halbwegs retten.“

FC Eldagsen II (16/18) –

TSV Barsinghausen II (15./18)

Der FC Eldagsen II empfängt am Sonnabend (16 Uhr) im Duell der Bezirksliga-Reserven den TSV Barsinghausen II. Beide Teams stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen im Abstiegskampf punkten. Für FCE-Coach Karsten Bürst ist die Partie völlig offen. „Das ist ein Spiel auf Augenhöhe und wird sicherlich durch Kleinigkeiten entschieden“. Aber Bürst zeigt sich trotz der 0:4-Niederlage unter der Woche gegen Grasdorf optimistisch. „Nach dem 4:1-Sieg gegen Gestorf und der zweiten Halbzeit gegen Grasdorf müssen wir uns nicht verstecken. Wir wollen unsere Chance nutzen und uns Luft im Abstiegskampf verschaffen“, sagt Bürst.

Eine Woche später steht gegen den TSV Ingeln-Oesselse das nächste Kellerduell auf dem Programm. „Wenn wir aus diesen beiden Spielen sechs Punkte holen, stehen unsere Chancen nicht schlecht, den Klassenerhalt zu schaffen. Wenn wir nichts Zählbares mitnehmen, wird es ganz eng“, sagt der Eldag-
sener Coach. Personell wird er einige Spieler ersetzen müssen, doch den Gästen wird es sicherlich nicht anders ergehen. „Die haben genau die gleichen Probleme wie wir. Jede Woche steht eine andere Mannschaft auf dem Platz. Mit dem Problem müssen wir als zweite Mannschaft leben“,betont Bürst. Im Hinspiel hatten die Gelb-Schwarzen beim 5:3 die Nase vorn. „Da haben wir in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht und unsere Chancen eiskalt genutzt“, erinnert sich Bürst. Eine Punkteteilung würde beiden Teams nicht weiterhelfen. Daher ist mit einem offenen Schlagabtausch zu rechnen.

TSV Ingeln-Oesselse (14./18)

– TSV Gestorf (17./4)

Nach der 1:4-Niederlage im Derby gegen die Reserve des FC Eldagsen ist der Klassenerhalt für die Gestorfer zwar rechnerisch noch möglich, doch mit 14 Punkten Rück-stand bei noch acht ausstehenden Begegnungen unrealistisch. „Die Luft ist wirklich raus, aber wir wollen uns vernünftig aus der Kreisliga verabschieden“, sagt Gestorfs Sprecher Peter Baron. Am Sonntag (15 Uhr) startet die Abschiedstour beim ebenfalls abstiegsbedrohten TSV Ingeln-Oesselse. „Wir können auch das Zünglein an der Waage sein, aber in Ingeln wird es sehr schwer. Auch der Gegner benötigt jeden Punkt“, sagt Baron. Das größte Problem hat jedoch Trainer Dirk Koglin, der seine Spieler für die ausstehenden Begegnungen motivieren muss. Zudem werden einige Spieler über die Ostertage nicht zur Verfügung stehen. „Die Situation ist nicht einfach für ihn, aber die Spieler wollen sich auch nicht überall abschlachten lassen“, berichtet Baron. „Es wäre schön, wenn wir mal wieder ein Erfolgserlebnis erleben könnten.“ds/rok



Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt