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Nur noch ein Tischtennis-Damenteam beim TSV Hachmühlen

HACHMÜHLEN. In der vergangenen Saison hatte die Tischtennis-Abteilung des TSV Hachmühlen noch drei Damenmannschaften zum Spielbetrieb gemeldet. Zur kommenden Spielzeit wird es nur noch eine sein, wie Spartenleiter Nils Mogalle bestätigt.

Lena Markwirth gehört zu den Spielerinnen, mit denen der TSV nicht mehr fest planen kann. Foto: Archiv
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Von der bisherigen dritten Mannschaft, eine seit Jahren eingeschworene Truppe, habe Nicole Kuckuck aufgehört. Die anderen drei Spielerinnen, Stefanie Behrendt, Wiebke Markwirth und Melanie Schrott sind zum TSV Nettelrede gewechselt. „Wir hätten noch zwei Mannschaften melden können, aber wir hatten vorige Saison schon Probleme mit Verletzten“, sagt Mogalle. Das habe dazu geführt, dass einige Spielerinnen – namentlich seine Schwester Sinja Mogalle und Dominique Neumann – an den Wochenenden oft zweimal im Einsatz waren. „Das wollten sie nicht mehr.“

Also werden nun alle Spielerinnen für die erste Mannschaft gemeldet – die Ersatzakteurinnen werden aber hauptsächlich in der neuen dritten Herrenmannschaft spielen.

Die erste Damenmannschaft hatte in der vorigen Bezirksoberliga-Saison bereits mit Lena Markwirth als Dauerersatz für Annika Söffker gespielt, die wegen ihres dualen Studiums nur einmal zum Einsatz kam. „Sie ist in Düsseldorf und Stuttgart, mit ihr planen wir nicht mehr“, sagt Mogalle. Wie oft Lena Markwirth spielen kann, ist ebenfalls noch offen. Sie beginnt eine Ausbildung in Duderstadt, „wir wissen nicht, wie oft sie am Wochenende nach Hachmühlen kommt“, so Mogalle. Auch Rica Schulz ist wegen ihres Studiums in Frankfurt nur noch selten da. Immerhin: Die langjährige Spitzenspielerin Sandra Schalnat hat signalisiert, nach ihrer Babypause zumindest ab und zu wieder zur Verfügung zu stehen.

„Es ist schön, viele junge Leute im Verein zu haben, aber auch schwierig, weil viele weggehen“, sagt Mogalle, der selbst in Osnabrück studiert, an den Wochenenden aber in Hachmühlen ist. Die Entscheidung für nur eine Damenmannschaft sei eine „für eine sichere Saison“ gewesen, sagt Mogalle – es soll kein Dauerzustand werden: „Im nächsten Jahr melden wir vielleicht wieder eine zweite.“

Gute Nachrichten gibt es für Hachmühlens Herren, die gerade in die 1. Bezirksklasse aufgestiegen sind. Von Bezirksligist Eintracht Nienstedt kommt der erfahrene Alexander Zick, der in der vorigen Saison aus gesundheitlichen Gründen pausiert hatte, in der kommenden Serie „will er aber durchspielen“, sagt Mogalle. Marius Brackhahn (SV Hajen) und Finn-Mika Heinemeier (Schwalbe Tündern), die der Jugend mittlerweile entwachsen sind, kehren dagegen zu ihren Heimatvereinen zurück – sie hatten mit Doppelspielrecht für Hachmühlens Jungen gespielt.



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