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Nach 13 Jahren in der 1. Kreisklasse steht die TuSpo ganz dicht vor dem Aufstieg

Noch ein Sieg bis zur Kreisliga

Bad Münder. 13 Jahre lang spielten die Fußballer der TuSpo Bad Münder in der 1. Kreisklasse beziehungsweise der Leistungsklasse. Wenn kein Wunder geschieht, steigen die Münderaner am Sonntag in die Kreisliga auf – was fehlt, ist ein Sieg beim abgeschlagenen Schlusslicht Friesen Bakede.

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Autor:

Thomas Niedergesäss

SG Nettelrede/Eimbeckhausen II (6. Platz/36 Punkte) – HSC BW Tündern III (11./30). Bereits heute Abend (19 Uhr) treffen die Nettelreder auf den HSC, der mit einem Sieg den Klassenerhalt endgültig in der Tasche hätte. Für die Nettelreder geht es um nichts mehr. Trainer Dirk Hollmann zeigt allerdings Ehrgeiz und will am Saisonende auf Platz fünf stehen. „Das ist weiterhin unser Ziel und wir werden in den letzten beiden Heimspielen das Maximum herausholen“, verspricht der scheidende Coach, der in der neuen Saison von Stefan Schwanz abgelöst wird. Da Nils Requardt und Fabian Brand beruflich verhindert sind, will er auf Spieler aus der A-Jugend setzen.

SV Hajen (4./39) – TSV Hamelspringe (3./45). Im Topspiel geht es am Sonnabend (16 Uhr) für beide Teams lediglich noch um den dritten Tabellenplatz. Zwar hätte Hamelspringe noch die rechnerische Chance auf Platz zwei, doch dafür müsste Bad Münder in einem seiner letzten beiden Spiele patzen – was gerade am Sonntag bei Schlusslicht Bakede eigentlich undenkbar ist. Hamelspringes Trainer Karsten Lüdtke spekuliert diesbezüglich ohnehin nicht. „Wir haben als Aufsteiger eine sensationelle Saison gespielt. Wir wollen in diesem Jahr ungeschlagen bleiben und den dritten Platz verteidigen“, sagt er.

Friesen Bakede (14./1) – TuSpo Bad Münder (2./50). „Wir wollen den letzten Schritt machen“, so TuSpo-Pressesprecher Wolfgang Heller mit Blickrichtung auf die Kreisliga. Weil es maximal einen Bezirksliga-Absteiger aus dem Kreis Hameln-Pyrmont geben wird, reicht der zweite Platz definitiv zum Aufstieg ins Kreis-Oberhaus. Auch gegen den sieglosen Tabellenletzten fordert Heller höchste Konzentration. „Bakede wird gegen uns zweihundert Prozent geben. Keiner darf erwarten, dass wir zehn Tore schießen“, sagt er. Neben dem beruflich verhinderten Torhüter Mark Lorenz stehen auch Spielertrainer Hakan Atangüc (Außenbandriss) und Ermin Dedeic (Kreuzbandriss) nicht zur Verfügung.

SG Flegessen (8./33) – Germania Reher (9./31). In der Winterpause waren die Flegesser noch ein Abstiegskandidat. Das Team von Trainer Karsten Gelhaar berappelte sich aber, entwickelte sich kontinuierlich weiter und machte am Dienstag mit dem 2:1-Sieg gegen Marienau den Klassenerhalt perfekt. Gut so – denn vor dem letzten Heimspiel gegen Reher hat Gelhaar akute Personalnot: „Ich muss mir eine Mannschaft zusammenbasteln. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir gegen Reher etwas machen können.“



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