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Nils Ertel zahlt Vertrauen der Trainer zurück

SPRINGE. Dreimal haben sie die erste Halbzeit verschlafen, dreimal haben sie trotzdem nicht verloren, die Regionsoberliga-Handballer der HSG Deister Süntel. Großen Anteil am Unentschieden in Stadthagen und den Siegen gegen Badenstedt und in Garbsen hatte einer der Jüngsten im Team.

Läuft bei ihm: Nils Ertel ist mit seinen 19 Jahren schon einer der Führungsspieler bei der HSG Deister Süntel. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Nils Ertel ist nach Routinier Pawel Pietak der Toptorjäger der HSG. „Er behält in den entscheidenden Phasen einen kühlen Kopf“, lobt Trainer Jan Linke den 19-Jährigen, bei dem er noch viel Potenzial sieht: „Da geht noch mehr. Aber man darf auch nicht vergessen, dass er vor der Saison erst aus der A-Jugend kam und immerhin auf der Königsposition im linken Rückraum spielt.“

Die hat Ertel von seinem Vater „geerbt“. Magnus Ertel spielte jahrelang für die HF Springe in der Oberliga und ist noch hin und wieder für die HSG-Reserve aktiv. Seine erste Trainerin war allerdings seine Mutter. Vier Jahre alt war Nils damals. Bis auf zwei Jahre beim VfL Hameln in der B-Jugend war er den Handballfreunden Springe seitdem immer treu. „Ich bin damals nach Hameln auf die Schule gewechselt, da passte es“, erklärt der 19-Jährige, der gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert – bei den Handballfreunden und am Otto-Hahn-Gymnasium. „Ich mache das Jugendtrainig und begleite den Schwimm-Unterricht“, sagt Ertel, der zudem die Handball-AG an der Grundschule am Ebersberg leitet.

Er stand bislang in allen 21 Saisonspielen auf der Platte, hat 110 Tore erzielt, beim 32:30-Erfolg zuletzt in Garbsen war er mit zwölf Treffern der beste Werfer. Es läuft bei ihm: „Ich kann mich momentan nicht beschweren“, sagt Ertel, „es liegt aber auch daran, dass ich von beiden Trainern das Vertrauen bekomme.“

Sowohl Linke als auch Slava Gorpishin sagen ihm aber auch immer wieder, dass er sich noch mehr zutrauen könnte: „Ja, das bekomme ich öfter zu hören“, sagt Ertel schmunzelnd. „Wenn er mit mehr Schwung kommt, wirft er auch mehr einfache Tore aus dem Rückraum“, so Linke.

Am Sonnabend (18 Uhr) empfängt die HSG die TSG Emmerthal II. „Wir haben etwas gut zu machen“, sagt Ertel. Das Hinspiel beim Drittletzten hatten die Springer klar verloren. „Das war in der Phase, als wir auswärts noch ein gern gesehener Gast waren“, so Linke, „jetzt sollte es eine machbare Aufgabe sein. Schwer wird es trotzdem, denn für Emmerthal geht es noch um den Klassenerhalt.“



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