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Mit den HF Springe heute nach Fredenbeck, morgen mit Eintracht Hildesheim gegen Göppingen

Nils Eichenberger im doppelten Einsatz

Handball (jab). Am vorigen Wochenende gab Nils Eichenberger sein Bundesliga-Debüt. Mit Eintracht Hildesheim unterlag er beim TuS N-Lübbecke mit 27:33, warf dabei zwei Tore. Weil Hildesheims etatmäßiger Rechtsaußen Dimitrios Tzimourtos mit einem Kieferbruch weiter ausfällt, wird Eichenberger am morgigen Sonntag gegen EHF-Pokalsieger Frisch Auf Göppingen wieder für Eintracht im Einsatz sein – heute (19.30 Uhr) soll er aber zuerst den HF Springe helfen, ihr Drittliga-Punktspiel beim VfL Fredenbeck zu gewinnen.

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Es wäre der erste Springer Sieg in der Geestland-Halle. In den vergangenen beiden Jahren gewann der VfL jeweils seine Heimspiele gegen die HF, die bis auf Maximilian Kolditz in Bestbesetzung antreten können – der Linksaußen trainiert nach seinem Bänderriss zwar wieder, ein Einsatz kommt aber wohl noch zu früh. „Fredenbeck hat gegen uns immer gut verteidigt“, erinnert sich Springes Manager Dennis Melching, „und wir haben nicht gut gespielt.“ Vor allem auswärts wünscht Melching sich eine Steigerung, „wir schwanken noch zu sehr.“

Die Ergebnisse stimmten allerdings. Mit 10:0 Punkten sind die Springer nach fünf Partien Spitzenreiter. Eichenberger war erst in zwei Punktspielen dabei. Beim Auftakt gegen Achim/Baden und beim HSV Hannover konnte er wegen eines Muskelfaserrisses nur zuschauen, zuletzt beim deutlichen Sieg im Spitzenspiel gegen Großburgwedel fehlte er, weil er in Hildesheim gebraucht wurde.

„Bundesliga ist körperlich nochmal was ganz anderes“, sagt der ehemalige Junioren-Nationalspieler, der 2007 als B-Jugendlicher von der HSG Rhumetal nach Hildesheim wechselte und in dieser Saison mit einem Zweitspielrecht für Springe ausgestattet ist. Aber auch zwei Klassen tiefer in Springe hat er Spaß: „Der Mannschaftsgeist ist spürbar. Wir machen auch abseits vom Handball viel zusammen – das kenne ich aus Hildesheim so nicht.“

Eine weitere große Stärke der Springer: Jeder Ausfall wurde bislang kompensiert. So fiel auch Eichenbergers Fehlen bislang nicht groß ins Gewicht. „Wir sind schon ganz gut besetzt“, sagt der 19-Jährige, der zumeist von Niklas Hermann vertreten wird. In Fredenbeck will Eichenberger sich aber wieder voll für die HF reinknieen. Sein Hildesheimer Trainer Volker Mudrow jedenfalls „hat nicht gesagt, dass ich mich zurückhalten soll“.



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