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„Nienstedter Supercup“: Entscheidung fällt im letzten Spiel

Fünf Spiele hatten die Fußballer des TSV Eintracht Nienstedt bei ihrem eigenen Kleinfeldturnier gewonnen. Ein Remis in der letzten Partie gegen den TSC Fischbeck hätte zum Gesamtsieg gereicht.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Doch die Fischbecker setzten sich mit 1:0 durch und schnappten den Gastgebern so noch den erstmals ausgespielten Wanderpokal, den „Nienstedter Supercup“, weg. Dritter wurde Victoria Lauenau.

TSV-Spartenleiter Torsten Reimann nahm die knappe Niederlage gelassen. Was ihn mehr ärgerte: „Die beiden vom Verband angesetzten Schiedsrichter sind nicht gekommen.“ Die ersten vier Partien wurden daher von den Spielern pausierender Teams geleitet – die nächsten 17 vom Eimbeckhäuser Unparteiischen Murat Cetinkaya, der kurzfristig herbeigerufen wurde.

Zum Sportwerbewochenende der Eintracht gehörte auch ein F-Juniorenturnier, das die JSG Deister-Süntel United dominierte. Mit neun Punkten siegte DSU klar von den punktgleichen Eintracht Nienstedt und TuS Rohden-Segelhorst (beide 4) – Nienstedt wurde aufgrund der besseren Tordifferenz Zweiter.

Den Abschluss des Wochenendes bildete das Testspiel der Nienstedter Herren gegen die klassenhöhere Germania aus Beber-Rohrsen. „Wir hatten sie aber voll im Griff“, sagte Reimann. Sebastian Hegewald schoss den 1:0-Siegtreffer. Eine starke Leistung zeigte auch Abdulsalam Arshokiye. Der syrische Flüchtling, der in Bad Münder wohnt, entwickle sich immer mehr zur Verstärkung für die Eintracht. „Die Integration funktioniert, er will sich auch in die Jugendarbeit einbringen“, freut sich Reimann.

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