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FCE gewinnt letztes Heimspiel des Jahres mit 3:1 und bleibt auf eigenem Platz ungeschlagen

Nienstädt ist besser, aber Eldagsen effektiver

Fußball. Bezirksligist FC Eldagsen hat seinen Heimnimbus bgewahrt. Die Schwarz-Gelben gewannen ihr letztes Spiel auf eigenem Platz in diesem Jahr mit 3:1 (1:0) gegen den SV Nienstädt. Die Gäste waren dabei über weite Strecken spielerisch klar überlegen – Eldagsen überzeugte aber mit hoher Effektivität vor dem Tor.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Spielerisch war Nienstädt das Beste, was ich in den letzten drei, vier Monaten gesehen habe. Keine Ahnung, warum die nicht im oberen Drittel stehen“, sagt FCE-Coach Karsten Bürst. Die Gäste kontrollierten in der ersten Hälfte das Geschehen und brachten die Eldagsener Abwehr, in der Tim Barten als Manndecker einsprang, weil Benjamin Timmermann und Adrian Gottschalk ausfielen, immer wieder in Schwierigkeiten. Gut, dass Keeper Patrick Bürst einen glänzenden Tag erwischt hatte. In der neunten Minute klärte der „Lange“ sehenswert gegen Patrick Benecke, der allerdings nicht frei zum Schuss gekommen wäre, hätte Bürst sich bei der Flanke nicht verschätzt – es blieb sein einziger Fehler.

Nienstädt ließ weitere gute Chancen ungenutzt: Christos Christou schoss einmal knapp vorbei (4.) und traf im Nachschuss nur die Latte, nachdem schon der Distanzschuss von Sebastian Grohs an die Unterkante des Querbalkens geprallt war (37.). Matthias Hüsam hätte nach einer Hereingabe von Jan Carganico fast ein Eigentor produziert (33.), Julian Hoffmeyer scheiterte an Bürst.

Auf der anderen Seite prüfte André Gehrke Nienstädts Keeper Bjarne Mücke (6.), danach blieben zwingende Chancen Mangelware. So halfen die Gäste beim schmeichelhaften Führungstreffer kräftig mit: Tim Schwarze rutschte in eine Flanke von Marius Westenfeld, traf den Rücken von Bjarne Mücke und von dort sprang der Ball ins Tor.

Nach dem Seitenwechsel kamen auch die Gastgeber immer besser ins Spiel – und zu Chancen. Gleich die erste ernstzunehmende führte zum 2:0. Gehrke lief frei auf Mücke zu, umspielte ihn – und wurde vom Keeper von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Gehrke selbst (60.). Zehn Minuten später ließ Marius Westenfeld SVN-Kapitän Renke Mücke stehen und traf ins lange Ecke zum 3:0 – damit war die Entscheidung gefallen. Renke Mücke verkürzte zwar noch per Strafstoß, nachdem Sven-Erik Nold eine Flanke von Pascal Holz an die Hand gesprungen war (81), in Gefahr geriet der Eldagsener Sieg aber nicht mehr.

„Kämpferisch war es super, wir haben ein enormes Laufpensum abgespult“, so FCE-Coach Bürst, „aber in der ersten Halbzeit hatten wir Glück, dass der Lange drei, vier Dinger rausgeholt hat.“

FC Eldagsen: Bürst – Voges, Geide, Barten – Wendler (46. Engelhardt), Hüsam, Gehrke, Nold, B. Westenfeld – Marx, M. Westenfeld.

Tore: 1:0 Eigentor B. Mücke (36.), 2:0 Gehrke (60./ Foulelfmeter), 3:0 M. Westenfeld (70.), 3:1 R. Mücke (81./Handelfmeter).



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