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Nettelrede will die Favoritenrolle im Derby nicht

EIMBECKHAUSEN. Den VfB Eimbeckhausen wieder zur Nummer 1 im münderschen Fußball zu machen – das Ziel hat sich Trainer Michael Wehmann auf die Fahne geschrieben. Dass er es in naher Zukunft erreicht – danach sieht es nach den ersten vier Spieltagen in der Kreisliga Hameln-Pyrmont nicht aus.

Das letzte Derby vor drei Monaten gewannen die Nettelreder (links: Aldin Dedeic) gegen Eimbeckhausen (rechts: Maurizio di Tullio) mit 4:0. Foto: Niedergesäß
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Eimbeckhausen ist mit drei Punkten Zehnter, der TSV Nettelrede mit neun Zählern Zweiter. Einen Punktsieg könnten die Eimbeckhäuser aber landen – morgen (16 Uhr) empfangen sie Nettelrede zum Derby.

Die Gäste sind für Wehmann „auf jeden Fall der Favorit, sie haben sich gut verstärkt“. Er muss am Kader ein wenig basteln. Nach Hoang Tran (zurück nach Gestorf) und Ibrahim Cindo (Alferde) hat sich nun auch Linus Hoffmann abgemeldet. Zudem fehlen im Derby Andreas John, Aljoscha Reiss und Marc Hartmann, Fragezeichen stehen hinter Matthias Thiele und Anes Hot. „Das könnte die Chance für die Oldies werden“, sagt Wehmann lachend. Er wollte selbst eigentlich nicht mehr spielen – hat sich in der laufenden Saison aber schon zweimal eingewechselt.

Am vorigen Mittwoch unterlag der VfB 1:4 gegen Bisperode. Nach dem Derby stehen am Mittwoch in Aerzen und am nächsten Sonntag gegen Hagen die nächsten Partien an – macht vier Spiele in zwölf Tagen: „Danach sieht es personell besser aus, irgendwie müssen wir uns in den September retten“, so Wehmann.

Die Nettelreder wollen die Favoritenrolle „nicht so recht annehmen“, sagt ihr Kapitän Niklas Herfeld, „das Heimrecht ist in so einem Derby schon ein großer Vorteil“. Den Schwung vom 3:0-Sieg am Mittwoch gegen die bis dahin ungeschlagene TSG Emmerthal will der TSV aber schon mitnehmen, „wir gehen selbstbewusst in das Spiel“.

Nick Ketterer, Pascal Schmidt und Bastian Neumann fallen beim TSV aus, Aldin Dedeic ist nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder dabei. „Wir freuen uns aufs Spiel“, sagt Herfeld.

Aufsteiger SG Flegessen gastiert am Sonntag (15 Uhr) bei Bezirksliga-Absteiger Preußen Hameln, der mit nur zwei Punkten aus vier Spielen noch hinter Flegessen (drei Zähler aus zwei Spielen) rangiert. „Es wird ein richtungsweisendes Spiel für uns. Verlieren wir, verpassen wir den Anschluss ans Mittelfeld. Mein Minimalziel ist ein Punkt“, sagt SGF-Trainer Dirk Heyder, der Personalsorgen hat. Beim 1:3 zuletzt im Pokal gegen Azadi Hameln musste er sogar selbst spielen: „Wir werden Unterstützung aus der A-Jugend bekommen und haben eine schlagkräftige Mannschaft zusammen. Gegenüber den letzten Spielen erwarte ich eine klare Leistungssteigerung“, so Heyder. In der Liga unterlag die SGF zuletzt 0:6 bei Bad Pyrmont II.



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