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Nettelrede verpasst Entscheidung im Titelkampf

Die Titelentscheidung in der 1. Fußball-Kreisklasse ist vertagt. Spitzenreiter Nettelrede kam bei Afferde II nicht über ein Remis hinaus. Bei einem Sieg wäre die Elf von Trainer Stefan Schwanz Meister gewesen, denn Hameln 74 verlor das Verfolgerduell bei Aerzen II.

Flegessens Lars Heyder (l.) mit vollem Einsatz gegen Königsfördes Max Dobisha. Foto: Niedergesäss

Autor

Thomas Niedergesäß Reporter

Flegessen verlor sein Heimspiel gegen Königsförde, Hamelspringe trat aus Personalnot in Rohden nicht an. „Wir hatten elf Verletzte und wollten uns nicht 17 Stück einfangen“, sagte TSV-Kapitän Bastian Müller.

Eintracht Afferde II –

TSV Nettelrede 2:2 (2:0)

Nettelrede musste ohne seinen Torjäger Jos Homeier antreten, der aufgrund der fünften gelben Karte gesperrt war. „Er hatte erst vier. Aber fälschlicherweise wurde nach dem Tündern-Spiel sein Name notiert“, so TSV-Trainer Stefan Schwanz. Afferde kam besser ins Spiel und ging durch einen Treffer von Taner Kaymak in Führung (17.). Nur eine Minute nach dem Ausgleich durch Aldin Dedeic (39./direkter Freistoß) war erneut Kaymak zur Stelle und markierte das 2:1.

Mit der ersten nennenswerten Aktion nach dem Wiederanpfiff schaffte Nettelredes Christian Requardt das 2:2 (47.). Danach wurde der TSV stärker und hatte Feldvorteile. Doch beide Teams vergaben gute Möglichkeiten zum Siegtreffer. „Afferde war der erwartet starke Gegner. Dennoch hätte ich gern drei Punkte mitgenommen“, ärgert sich Schwanz.

SG Flegessen –

SG Königsförde 1:2 (1:2)

Die Gäste wirkten von Beginn an zielstrebiger und waren den Flegessern überlegen. Die erste Möglichkeit hatte Königsförde, als Florian Budde das SGF-Gehäuse nur knapp verfehlte (13.). Drei Minuten später machte er es besser und ließ Schlussmann Tim Heisterberg keine Chance. Königsförde zeigte sich ernorm zweikampfstark und kam durch Max Dobisha auch zum 2:0 (24.). Flegessens Torjäger Lukas Nowag hielt sein Team mit dem Anschlusstreffer zwei Minuten später im Spiel.

Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Hausherren mehr Spielanteile – nennenswerte Torchancen allerdings nicht. Königsförde stand in der Defensive sicher und ließ keine brenzligen Situationen zu. „Wir haben die erste halbe Stunde verschlafen. Mit etwas Glück hätten wir vielleicht einen Punkt holen können“, so SGF-Trainer Dirk Heyder.

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