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TSV-Frauen kommen in Bestbesetzung in Fahrt / 7:0 gegen Hohenbostel

Nettelrede ist bereit für das Derby

Fußball (jab). Kaum lichtet sich das Lazarett, füllt sich bei den Bezirksliga-Damen des TSV Nettelrede das Punktekonto. Mit fast vollzähligem Kader feierte das Team von Arno Seemann einen klaren Erfolg gegen Hohenbostel und freut sich nun auf das Derby gegen Spitzenreiter Völksen, der mit dem Kantersieg gegen Hastenbeck II die Herbstmeisterschaft perfekt machte.

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TSV Nettelrede – VSV Hohenbostel 7:0 (3:0). Bis auf Patrizia Santangelo hatte Coach Arno Seemann diesmal alle Spielerinnen dabei. Ihr Debüt gab in der zweiten Halbzeit Kira Kröger, die bis zum Sommer beim VfL Bückeburg spielte. Zudem hat sich Torfrau Jennifer Meier (zuletzt TuSpo Bad Münder) dem TSV angeschlossen.

Gegen den starken Aufsteiger Hohenbostel kämpfte Nettelrede von Beginn an um jeden Ball. Ein Eigentor nach scharfer Flanke von Henrike Sustrath eröffnete den Torreigen (12.), zehn Minuten später staubte Maike Schwekendiek zum 2:0 ab. Kathrin Gaßmann sorgte nach feiner Einzelleistung für den Pausenstand (31.). Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen. Gaßmann (74.), Schwekendiek (78.), Henrike Sustrath (81.) und Nora Köhler (87.) legten nach. „Wir haben uns den Sieg mit einer geschlossenen Leistung verdient“, so Seemann.

TSV: Bergmann – N. Tschirch, J. Schwekendiek, Holz, A. Sustrath, H. Sustrath, N. Köhler, M. Schwekendiek, Gaßmann, Oltrogge, Schrieber, Kröger, Wempe, J. Tschirch.

SC Völksen – SV Hastenbeck II 13:0 (4:0). Die Gastgeberinnen drehten erst im zweiten Durchgang richtig auf. Hastenbeck war auf Schadensbegrenzung aus und gab nicht einen Torschuss ab. Melike Dincer (4), Isabelle Jansen (3), Yvonne Cichocki, Samantha Greco und Jovana Strehaljuk (je 2) trafen, Daniela Korkmaz verschoss einen Elfmeter.

Am morgigen Mittwoch (19.30 Uhr) tritt Völksen zum Nachholspiel bei Verfolger SpVg Laatzen an. „Mindestens ein Punkt“ ist das Ziel von SCV-Coach Cenap Korkmaz, der dann wieder Charlotte Köller einsetzen kann, die am Wochenende fehlte.

SC Völksen: Kubitza – Morcinek (60. Ermes), Brandt (60. M. Blödorn), Kuschnereit – Korkmaz, Dürre, Jansen, Dincer, Strehaljuk – Cichocki (60. Kußler), Greco.

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