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Nettelrede empfängt Eimbeckhausen zum Derby

Im Derby-Hinspiel fielen keine Tore zwischen Eimbeckhausen mit Stefan Böhning (2. v. r.) und Nettelrede mit Devin Niemeyer (v. l.), Niklas Herfeld und Kevin Haußer. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

NETTELREDE. Die Stimmung am Spielfeldrand war absolut Derby-tauglich, als der TSV Nettelrede im vorigen Sommer beim Nachbarn VfB Eimbeckhausen antrat. Vor allem die Nettelreder Fans machten damals ordentlich Stimmung. „Das macht ja besonderen Spaß an den Derbys“, sagt VfB-Trainer Michael Wehmann vor dem Rückspiel der beiden Fußball-Kreisligisten am Sonntag (15 Uhr) in Nettelrede.

Auch TSV-Kapitän Niklas Herfeld freut sich drauf. „Als wir voriges Jahr das Derby bei uns hatten, war das ganze Dorf auf dem Sportplatz“, sagt er. Damals gewannen die Nettelreder mit 4:0. Im Hinspiel dieser Saison gab es ein torloses Unentschieden. Auf dem Papier ist der TSV als Tabellenfünfter der Favorit gegen den Zehnten. „Aber wenn die Einstellung stimmt, haben wir nicht die schlechtere Mannschaft“, sagt Wehmann, dessen Team mit einem wichtigen 3:0-Sieg im Kellerduell in Latferde aus der Winterpause kam.

Den dritten VfB-Treffer erzielte dabei Aldin Dedeic, der in der Hinrunde noch für den TSV stürmte und besonders motiviert ins Derby gehen dürfte. „Er muss seine Emotionen im Griff haben“, sagt Wehmann, „obwohl genau diese Emotionalität ja die Qualität ist, die uns in der Hinrunde gefehlt hat. Von der angestrebten sorgenfreien Saison sind die Eimbeckhäuser bislang weit entfernt. Dagegen hat der TSV noch alle Chancen auf Relegationsplatz 2, auch wenn der Start nach der Winterpause mit dem 1:1 in Emmerthal missglückte.

„Wir haben nicht das umgesetzt, was wir können. Das muss am Sonntag besser werden, sonst verlieren wir“, sagt Herfeld, dem die Personalsituation Sorgen bereitet: Mirko Rak ist verletzt, David Engelbrecht im Urlaub und Mirco Imhoff nach der Roten Karte in Emmerthal gesperrt. Abwehr-Chef Kevin Haußer plagt sich mit einer Sprunggelenksverletzung aus der Hallensaison herum. Wehmann dagegen steht sein kompletter Kader zur Verfügung.

Die SG Flegessen startete mit einer 2:3-Niederlage im Kellerduell in Hemeringen in die zweite Saisonhälfte und liegt nun – auch durch den Sieg von Aerzen II gegen Wallensen – nur noch zwei Punkte vor den Abstiegsrängen. „Wir haben es selber ein bisschen vergeigt, genügend Torchancen hatten wir“, sagt SGF-Trainer Dirk Heyder. „Schlimmer wäre es aber gewesen, wenn wir gar keine Chancen gehabt hätten.“ So war es beim 0:2 im Hinspiel beim FC Preußen Hameln gewesen, der am Sonntag (15 Uhr) in Flegessen gastiert. Neben den Verletzten muss Heyder dabei auch noch auf den gelbgesperrten Marc Grohnert verzichten.



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