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NDZ-Cup: Niedergesäß sichert Springe den sechsten Titel

SPRINGE. Das Warten hat endlich ein Ende – nach sieben Jahren ohne Titel hat der FC Springe beim 22. NDZ-Cup das Teilnehmerfeld in die Schranken verwiesen und sich ungeschlagen den Sieg gesichert. Für die Springer war es der sechste Titelgewinn beim eigenen Turnier – Rekord.

Die Springer Ole Niedergesäß (v. l.), Marvin Wächter und Serge N’tapke verteidigen gegen Egestorf-Langreders Justin Wiechens. Foto: Stefan Luksch

Autor:

Ronald Kruse und Jan-Erik Bertram

Für FCS-Coach Ricardo Diaz-Garcia war es der Erste: „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Wir haben verdient gewonnen“, sagte er zufrieden.

Großen Anteil am Sieg hatte Keeper Ole Niedergesäß, der im Finale beim entscheidenden Neunmeterschießen gegen den Landesligisten Egestorf/Langreder II zwei Schüsse parierte. Nachdem Springe in der Zwischenrunde noch 4:1 gegen Egestorf gewonnen hatte, reichte es in der regulären Spielzeit des Endspiels zwar nur zu einem 1:1, doch Philipp Strohecker und Ferhat Arslan behielten im Neunmeterschießen die Nerven.

Springe behält die Nerven
im Neunmeterschießen

Eldagsens Sebastian Schierl lässt HSC-Torwart Alexander Dlugaiczyk aussteigen.

Springe hatte sich in der Zwischenrunde durch drei Siege souverän für das Halbfinale qualifiziert und ließ dort mit einem 4:2-Sieg auch dem SV Gehrden keine Chance. Egestorf/Langreder II hatte im zweiten Halbfinale den FC Eldagsen ausgeschaltet. Das Team von Holger Gehrmann, der nur als Zuschauer anwesend war und an der Bande von Sebastian Westenfeld vertreten wurde, führte bereits mit 2:1, kassierte jedoch kurz vor Schluss den Ausgleich. „Da haben wir uns nicht clever genug verhalten“, so Westenfeld.

Das anschließende „Shoot-out“ verlor der FCE. Und auch im Neunmeterschießen um Platz drei gegen den SV Gehrden versagten den Eldagsenern die Nerven. „Uns hat heute auch ein bisschen das Glück gefehlt, aber es hat trotzdem Spaß gemacht“, zeigte sich Westenfeld als fairer Verlierer.

Für den TSV Nettelrede dagegen, der sich als einziges heimisches Kreisteam für die Endrunde qualifiziert hatte, reichte es zwar nicht für das Halbfinale, doch Trainer Stefan Schwanz zeigte sich mit dem Abschneiden seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Unser Hauptziel, die Endrunde zu erreichen, haben wir geschafft. Mit etwas mehr Cleverness hätten wir im letzten Spiel gegen Hemmingen sogar noch einen Sieg einfahren können, doch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Egestorf hatten wir keine Chance mehr auf das Halbfinale.“ Somit blieb dem Kreisligisten ein beachtlicher dritter Platz in der Zwischenrunde. Enttäuschung dagegen bei den Titelanwärtern: Für Vorjahressieger SC Hemmingen und Favorit HSC Hannover war bereits nach der Zwischenrunde Schluss.

NDZ-Cup: Der Finaltag

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Quelle: Luksch/Bertram


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