weather-image
23°

Nach neun Jahren beim FCS: Buchholz beendet seine Karriere

SPRINGE. Neun Jahre bei einem Verein – das ist in der heutigen Zeit fast eine Ewigkeit im Herrenfußball. Doch eben so lange spielt Sascha Buchholz schon beim Noch-Bezirksligisten FC Springe – am Sonnabend (16 Uhr) bei der SSG Halvestorf streift er zum letzten Mal das weiß-schwarze Trikot über.

Sascha Buchholz verlässt den FC Springe nach neun Jahren und beendet seine Karriere. Zum Abschied gab’s ein signiertes Trikot. Foto: Mahler
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Danach beendet der 33-Jährige seine Karriere.

Offiziell verabschiedet wurde Buchholz schon nach dem letzten Heimspiel der Springer am vorigen Wochenende. Er ließ seinen Tränen dabei freien Lauf. „Den größten Teil meiner Herrenzeit habe ich in Springe verbracht“, sagte er, „ich habe mich immer sehr wohl gefühlt.“

Für Ramlingen-Ehlershausen und Bavenstedt hatte der Gehrdener in der Oberliga gespielt, bevor er 2009 nach Springe kam. Der FCS hatte damals Großes vor, wollte in die Landesliga. „Das war eine schöne Zeit damals, als wir mit vielen alteingesessenen Springern versucht haben, um den Aufstieg mitzuspielen“, erinnert sich Buchholz.

Die Zeiten änderten sich, die Ziele auch, vor allem der Kader – aber Buchholz blieb, auch als die Springer 2014 aus der Bezirksliga abstiegen. „Der Wechsel war nie ein Thema, mir war klar, dass wir stark genug sind, um gleich wieder aufzusteigen“, sagt Buchholz. Er behielt recht, nach einem Jahr in der Kreisliga war der FCS zurück in der Bezirksliga.

In dieser Saison sind die Springer erneut abgestiegen. „Schade, dass ich mich so verabschiede, aber so ist es nunmal“, sagt Buchholz, bei dem das Privatleben nun Vorrang hat – im vorigen Jahr ist er zum ersten Mal Vater geworden.

Nicht nur auf dem Platz war der zweikampfstarke Verteidiger eine feste Größe beim FCS – auch die Organisation des NDZ-Cups habe er auf ein neues Level gehoben, sagt der Vereinsvorsitzende Ralf Käß: „Sascha hat in seinen neun Jahren bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen.“

Nur den neuerlichen Abstieg konnte er nicht verhindern. Er glaubt nicht, dass es daran gelegen hat, dass der FCS-Kader zu schwach besetzt war, „sondern dass die Konkurrenz so stark war“. Und: „Dass Luca Köneke ein halbes Jahr weg war und Igor Jurcevic komplett ausgefallen ist, konnten wir nicht kompensieren.“

Morgen bestreitet Buchholz also sein „Abschiedsspiel“ für den FCS. Als Zuschauer wird man ihn wohl noch öfter in Springe sehen: „Meine Brüder André und Jan spielen ja noch weiter“, sagt er.



Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt