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FC Springe geht locker ins Nachholspiel gegen Jahn Leveste und stellt sich nicht mehr hinten rein

Nach der Rettung „spielerisch freischwimmen“

Fußball (jab). In der Nachspielzeit kassierte der FC Springe am Sonnabend gegen Evesen noch den Ausgleich. Einen Tag später erzielte Kirchbrak in Rinteln ebenfalls in der Nachspielzeit den Siegtreffer, der für die Springer den endgültigen Klassenerhalt in der Bezirksliga bedeutete. Nach all der Spannung vom Wochenende können die Springer also heute im letzten Heimspiel der Saison gegen Jahn Leveste (19.15 Uhr) locker aufspielen.

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FCS-Kapitän Stefan Meyer war mit einigen Teamkollegen in Rinteln und hielt Trainer Franz Genschick am Telefon auf dem Laufenden. Für Genschick ist der Klassenerhalt „wie eine Meisterschaft. Ostern waren wir doch schon abgestiegen“. Er spielt auf die Pleiten gegen die direkten Konkurrenten Kirchbrak und Rinteln an. Damals mangelte es neben spielerischer Klasse auch am Kampfgeist.

Die Moral stimmte seitdem. Von den sieben Spielen nach Ostern haben die Springer nur eins verloren – die Serie soll halten. „Die letzten Spiele will ich jetzt auch noch gewinnen“, sagt Genschick, der gestern noch zum Training bat. „Hätten wir gegen Evesen gewonnen, wäre frei gewesen...“

Julian Dettmer wird nach seiner Verletzung aus dem Evesen-Spiel geschont, Mark Helbig und Maik Nozon sollen dagegen wieder spielen. „Sie fühlen sich fit“, sagt Genschick. Auch Karsten Reibeholz, der in der Krise als Libero einsprang, soll die Saison zu Ende bringen, obwohl die Rettungsmission ja erfüllt ist. „Er hat sich ein Riesenlob verdient“, sagt Genschick, der sich nun nicht mehr hinten reinstellen, sondern locker nach vorne spielen will. „Es wird Zeit, dass wir anfangen, uns spielerisch freizuschwimmen“.

Nach dem Spiel will sich die Mannschaft übrigens bei den treuen Fans bedanken und an der Grillbude einen ausgeben.



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