weather-image

Münderaner Imre Morva gewinnt den Grönjer-Hammer-Lauf

BAD MÜNDER. Bei der Premiere eines ganz besonderen Laufevents, dem Grönjer-Hammer-Lauf, zeigte sich der Münderaner Imre Morva vom Lauftreff des Sportclub Bad Münder in glänzender Verfassung. Wie anders hätte er sonst die Laufstrecke von 160 Kilometern bewältigen können.

Der Münderaner Imre Morva (r.) beteiligt sich an der Premiere des 160-Kilometer-Laufs „Gröjer Hammer“ – und siegt. FOTO: PRIVAT

Autor:

DIETER GÖMANN

Bei diesem Lauf handelt es sich um einen 100-Meilen-Lauf, der zum ersten Mal im Weserbergland veranstaltet wurde. Die Aufgabe besteht darin, 160 Kilometer mit rund 4500 Höhenmetern in einem vorgegebenen Zeitrahmen von maximal 28 Stunden zu bewältigen.

Dabei muss jeder Läufer festgesetzte Punkte mittels GPS anpeilen und passieren. Dabei kann die gesamte Strecke von den Läufern individuell gestaltet werden.

„Auf meiner Strecke nahm ich es in Kauf, steile Berge zu passieren, was sehr kraftraubend war, mir aber nach hinten heraus Zeit sparte“, so Imre Morva.

Insgesamt starteten zwölf gestandene Trailläufer am Sonnabendmorgen um 8 Uhr. Nach Ablauf des vorgegebenen Zeitrahmens haben es nur noch vier Läufer bis zum Zieleinlauf bei der BG Bildungsstätte in Bad Münder geschafft.

Trotz aller aufkommenden Zweifel, die sich der eine oder andere Läufer über diese lange Strecke hinweg gestellt haben mag, überwog die Freude zu sehen, dass auch andere, diese Leistung mit Beifall honorierten“, äußerte Morva.

Bei den acht Verpflegungspunkten gelang es dem Team rund um den Veranstalter Helmut Eickermann, allen Verpflegungswünschen der Läufer gerecht zu werden. Fast schon discountartig führten sie von Kartoffeln bis zu Würstchen alles – sogar auf Wunsch Bier.

„Allgemein kann ich sagen, dass dieser Lauf technisch gesehen mein schwerster, aber dafür zeitgleich auch im positiven Sinne emotionalster war“, fasst Imre Morva das Event zusammen.

„Wer zum Vergnügen läuft, wird niemals müde.“ Immer wieder kam dem Münderaner dieses Zitat in den Kopf. „Als ich den Zweitplatzierten Andreas Jackisch dann bei Kilometer 142 in der Nacht getroffen habe, und er mich dann herzlich umarmte und mir starke Beine wünschte, verstand ich, dass es in diesem Sport um so Vieles mehr geht als andere zu besiegen.“

Es geht darum, über sich selbst hinauszuwachsen. „Am Ende gelang es mir dann sogar, in einer Zeit von 24:15:00 Stunden als Erster bei der Premiere des Grönjer-Hammer das Ziel bei der BG Bildungsstätte zu erreichen“, so Morva.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt