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Mountain-Biker Niklas Werner aus Springe glänzt beim XCO-Cup

SPRINGE. In Pracht hatte der 3. Lauf des XCO Cups 2017 von Nordrhein-Westfalen stattgefunden,. Mit von der Partie: Der Springer Niklas Werner, der am Ende in der U19-Klasse den zweiten Platz belegte. Werner berichtet im Gespräch mit der NDZ über den Rennverlauf und seine persönlichen Eindrücke von dem Wettkampf.

Niklas Werner vom Team Springe nimmt als Erster aus dem Hauptfeld die Steigung.

Autor:

Dieter Gömabnn

„Da es in Pracht zuvor geregnet hatte, war ich überrascht, wie trocken die Strecke war“, berichtet Werner. „Vor allem die Wurzelpassagen waren kaum rutschig.“ Nach eigenen Angaben gab es auf der Strecke eine lange Abfahrt und eine lange Auffahrt, die im Anschluss in eine kürzere Auf- und Abfahrt mündeten.

Gegen 13 Uhr ging es für die Teilnehmer los – der Startschuss schickte die U19-Radler auf die Strecke – nur kurze Zeit nach der U23 und der Elite. „Ich hatte direkt am Start eine Berührung mit einem Konkurrenten“, berichtet Werner, „sodass ich für kurze Zeit auf Platz sieben zurückfiel.“

Doch Werner trat kräftig in die Pedale, arbeitete sich schon vor der ersten Abfahrt auf Position Drei vor. „Am ersten langen Anstieg begann ich dann mein Tempo zu finden.Das brachte mich schon in der ersten Runde auf die zweite Position.“ Insgesamt musste Werner allerdings sechs Runden absolvieren – und seine Kehle verlangte nach Wasser.

Durch ein Überholmanöver in der Versorgungszone verlor er dann allerdings auch noch seine Trinkflasche – er musste also eine weitere Runde bis zur nächsten Trinkflasche kämpfen. Doch natürlich hielt auch diese nicht lange im Halter. „Umdrehen, anhalten, Flasche holen und weiterfahren dauert eben aber zu lange.“

Somit ging es wieder Richtung Feedzone, immerhin keine ganze Runde. „Erstaunlicherweise lag ich trotzdem noch immer auf Podiumskurs“, berichtet Werner, „Das wollte ich auch unbedingt halten.“ Werner zog sein Tempo konsequent durch, konnte dabei sogar den ein- oder anderen U23- und Elite-Fahrer einholen.Doch in der vorletzten Runde wurde es dann doch noch kniffelig: „Der Vorsprung auf den hinter mir Fahrenden ließ nach. Ich gab in der letzten Runde nochmal alles.“Mit Erfolg: Werner verteidigte seinen zweiten Platz bis zur Ziellinie.



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