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Mika Hartstang mit Rang elf zufrieden

BAD MÜNDER. Platz elf beim Top-24-Bundesranglistenturnier der Schüler – das klingt nach dem fünften Rang beim Top-48-Turnier vor einigen Wochen erstmal nach einem Rückschritt für Tischtennis-Talent Mika Harstang aus Bad Münder.

Mika Hartstang hat gute Chancen, auch beim Top-12-Bundesranglistenturnier dabei zu sein. Foto: Gömann
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Es gab aber noch größere Abweichungen bei dem Turnier, Mika ist trotzdem zufrieden“, sagt sein Stiefvater Kolja Abendroth.

Die Vorrunde in Wiesbaden überstand der 14-Jährige als Zweiter seiner Sechsergruppe. Gegen Gruppensieger Carlos Dettling (Baden-Württemberg) zeigte er Nerven, als er im vierten Satz vier Matchbälle vergab und in der Verlängerung des fünften Durchgangs noch verlor. Chancenlos war er dagegen im ersten Spiel der Hauptrunde gegen seinen Landeskader-Rivalen Heye Koepke. Dem Oldenburger unterlag er 5:11, 1:11, 5:11. „Heye ist im Moment wirklich gut drauf, gegen ihn hat Mika auch im Punktspiel schon verloren“, so Abendroth. Beide Talente bestreiten Punktspiele in der Herren-Oberliga: Hartstang für Hannover 96, Koepke für SW Oldenburg.

Mit einem Sieg im zweiten Hauptrundenspiel hätte der Münderaner noch Platz acht und damit die direkte Qualifikation für das Top-12-Turnier im Februar perfekt machen können. Gegen Abwehr-Spezialist Leon Hintze (Hattorf) fehlte ihm aber die Durchschlagskraft. Hartstang unterlag nach vier knappen Sätzen 9:11, 11:4, 8:11, 7:11.

Im Halbfinale um die Plätze neun bis elf war es noch enger, aber auch gegen Sebastian Hegenberger aus Bayern, den er beim Top-48-Turnier noch hinter sich gelassen hatte, verlor er 9:11, 11:7, 9:11, 12:14. Immerhin beendete er das Turnier in der hessischen Hauptstadt mit einem Erfolgserlebnis. Das Platzierungsspiel um den elften Platz gewann er mit 11:13, 11:4, 11:6, 12:14, 11:8 gegen Robert Volkmann aus Hessen.

Die ersten Acht sind direkt für das Top 12 qualifiziert. Über die weiteren vier Plätze entscheiden die addierten Punkte von Top 48 und Top 24. „Es ist noch nicht sicher, aber eigentlich müsste Mika dabei sein“, sagt Abendroth.

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