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Halbzeit-Check: Beim VfB Eimbeckhausen trifft nur der Spielertrainer zuverlässig

Michael Wehmann ist immer noch wichtig

Fußball (jab). Es gab böse Klatschen und hohe Siege, peinliche Niederlagen und respektable Punktgewinne. Nur eins fehlt dem VfB Eimbeckhausen in dieser Saison vor allem: Konstanz. Der ausführliche Halbzeit-Check des aktuell Sechsten der Kreisliga Hameln-Pyrmont:

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Anspruch und Wirklichkeit sind in Eimbeckhausen fast deckungsgleich. Ein Platz unter den ersten fünf war angepeilt, Rang sechs ist es nach 20 Spielen.

Zufrieden ist Wehmann vor allem mit der Stimmung in der Mannschaft. „Die Neuzugänge haben sich gut integriert“, sagt er, „nicht nur auf dem Spielfeld, „sondern auch beim Drumherum. Das gehört im Vereinsleben auch dazu“. So würden die Spieler bei Arbeitseinsätzen mit Hand anlegen, „das hat sich durch die Neuen zum Positiven verändert“.

Verbesserungsbedarf sieht Wehmann besonders in der Abwehr: „Die Fehlerquote im Defensivbereich ist deutlich zu hoch“, sagt er. Vorne mangelt es an Durchschlagskraft, nur der Trainer selbst trifft zuverlässig und hat schon 20 Tore auf dem Konto: „Es zeichnet sich ab, dass es wichtig ist, dass ich spiele“, sagt der 37-Jährige, „ich möchte aber, dass es nicht wichtig ist. Dafür müssen alle Offensivspieler torgefährlicher werden.“ Ihm ist aber nicht bange vor dem Rest der Saison: „Es war klar, dass wir eine Weile brauchen, um uns einzuspielen. Wenn wir das Sportliche und die Atmosphäre in Einklang bringen, klettern wir noch ein, zwei Plätze nach oben.“

Vergessen würde Wehmann am liebsten das 0:8 am dritten Spieltag in Emmerthal. „Dass wir beim Tabellenletzten in Börry mit Sommerfußball verloren haben, hat mir auch nicht so gepasst“.

Gute Erinnerungen hat er dagegen an die Partien in Lachem (3:3) und die Heimspiele gegen Hameln 74 (1:2) und Aerzen (0:1), in denen seine Elf starke Leistungen zeigte, „die aber wegen der besagten Fehlerquote nicht zum Erfolg geführt haben“.

Von den Neuzugängen sei am ehesten bei Dominik Trotz „zu erkennen, was man von ihm noch erwarten kann“, sagt Wehmann, der mit dem Spielmacher, der von der TuSpo Bad Münder kam, aber noch nicht vollends zufrieden ist: „Er hat meine Erwartungen bislang nicht erfüllt, das weiß er aber selber“, so der Coach.

Der Kader bleibt fast unverändert. Semih Candir und Steffen Schuster sind zum FC Springe zurückgekehrt. Ersatz wird es nicht geben: „Wir haben einen großen Kader, aber keinen Bedarf“, sagt Wehmann, der aber im Lauf der Rückrunde die A-Junioren der JSG Deister-Süntel United, der auch der VfB angehört, mit einbeziehen will. „Alle A-Junioren sollen wissen, dass wir unser Augenmerk auf sie legen, unabhängig vom Verein. Wir wollen enger mit der JSG zusammenarbeiten, denn es ist wichtig, dass die jungen Spieler am Ball bleiben.“

Prognose: Für den VfB geht es nur noch um die Goldene Ananas. Die ersten Vier sind schon zu weit enteilt – Eimbeckhausen ist auch am Saisonende Sechster.



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