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HF-Manager verärgert über Leistung gegen Flensborg, insgesamt mit bisheriger Hinrunde aber zufrieden

Melching: „Wir müssen cleverer spielen“

Handball (jab). Am Ende stand ein klarer 32:27-Erfolg, der den HF Springe dank der Niederlage von Tarp in Berlin die Tabellenführung in der 3. Liga Nord einbrachte – zufrieden war HF-Manager Dennis Melching mit der Leistung seiner Mannschaft gegen den Vorletzten DHK Flensborg aber nicht. Denn die Springer mussten lange um den Sieg zittern – nach Melchings Geschmack zu lange: „So darf man sich als Mannschaft mit hohen Ansprüchen nicht präsentieren.“

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Vor allem die vielen fahrlässig vergebenen Chancen wurmten Melching, nicht nur die von Außen: „Wir müssen cleverer spielen, gerade die erfahrenen Leute. In der zweiten Halbzeit haben wir in Unterzahl dreimal unvorbereitet abgeschlossen.“ Warum die Mannschaft so unkonzentriert auftrat gegen Flensborg – Melching weiß es nicht. „Das müssen wir jetzt mit dem Trainer analysieren.“

Insgesamt hat der Manager keinen Grund, zu meckern. „Bis auf die Spiele in Altenholz und gegen Flensborg bin ich mit der Mannschaft und der Einstellung zufrieden“, sagt er. Die Trainingsbeteiligung und die Trainingsintensität seien „sehr gut“. Und Melching zeigt sogar Verständnis, dass es nicht immer läuft, wie am Schnürchen: „30 Spieltage lang immer am oberen Limit zu spielen, ist schwierig“, sagt er.

Melching behält sich vor, den Kader für die Rückrunde noch einmal mit einem Rückraumspieler zu verstärken. Druck hat er bei der Entscheidung allerdings nicht. „Toi toi toi, wir sind bislang von größeren Verletzungen verschont geblieben“, sagt er, „wenn das so bleibt, brauchen wir eigentlich keinen mehr zu holen.“

Am kommenden Sonnabend (17 Uhr) treten die HF zum Abschluss der Vorrunde in Tarp an. Dabei geht es auch um die Herbstmeisterschaft. Wichtiger ist ein Sieg allerdings für den direkten Vergleich, der am Ende der Saison bei Punktgleichheit den Ausschlag gibt. Zur Erinnerung: In der vorigen Saison hatte Springe die bessere Tordifferenz als Tarp, aber beide Vergleiche verloren.

Zwei Fanbusse werden die Springer an die dänische Grenze begleiten. Die Spieler werden dann wieder in den gewohnten Trikots antreten. Gegen Flensborg trugen sie spezielle Weihnachtstrikots, die nach dem Spiel versteigert wurden. Über den Gesamterlös schweigen sich die HF-Verantwortlichen aus, verraten aber so viel: Den besten Preis brachte mit 100 Euro das Trikot von Niklas Hermann.



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