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Meik Rennekamp (SC Völksen) im Interview

VÖLKSEN. Die Frauen des SC Völksen überraschten in der Bezirksliga mit einem Auswärtssieg beim Tabellenneunten TuS Schwüblingsen. Über die Situation bei den Völksenerinnen und die Aussichten im weiteren Verlauf der Saison sprach NDZ-Mitarbeiter Dieter Gömann mit dem SC-Teamchef Meik Rennekamp.

Meik Rennekamp, Teamcoach der Frauen des Bezirksligisten SC Völksen. FOTO: NIEDERGESÄSS

Autor:

Dieter Gömann

Herr Rennekamp, Ihre Mannschaft überraschte am vergangenen Spieltag mit einem 2:1-Auswärtssieg beim Tabellenneunten TuS Schwüblingsen. Was sagen Sie dazu?

Eigentlich nicht überraschend, da unsere Mannschaft die fußballerische Qualität hat, um eigentlich gegen fast jede Mannschaft der Liga zu gewinnen.

Geht da noch etwas im Abstiegskampf bei sieben ausstehenden Begegnungen?

Die Spielerinnen haben eine lange Zeit benötigt, um sich als Team auf dem Spielfeld wie auch neben dem Platz zu finden. Hier ist nun ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Jetzt ist alles noch möglich. Die Mannschaft stand in der vergangenen Saison vor derselben Situation und befand sich dann am Ende im gesicherten Mittelfeld.

Worauf setzen Sie für den Rest der Saison?

Ganz einfach – dass sich das Team noch weiter festigt. Dann könnte noch der eine oder andere Sieg eingefahren werden. Wichtig wird sein, dass die Mannschaft an den Auftritt in Schwüblingsen kontinuierlich in den kommenden Begegnungen anknüpfen kann und auch an sich glaubt.

Oftmals mussten Sie in der Saison mit dezimiertem Team antreten. Können Sie in den kommenden Begegnungen auf einen kompletten Kader zurückgreifen?

Wir haben das große Problem, dass unsere Spielerinnen beruflich wie auch durch Studium und Schule nur eingeschränkt zur Verfügung standen. Dadurch musste der Trainer unter anderem ständig mit verschiedenen Startformationen agieren. Andererseits aber schoben leider einige Spielerinnen bei dieser Situation auch private Interessen dem Spieleinsatz vor. Es bleibt dennoch weiterhin eng. Es hat sich ein gewisser Kern gebildet, der alles geben wird, mit einem vollständigem Team die weiteren Begegnungen zu bestreiten. Das soll heute im Nachholspiel der Fall sein.

Haben Sie schon einen Plan B im Falle des Abstiegs parat?

Wir haben mehrere Pläne und haben in alle Richtungen geschaut. Abgänge beruflicher werden wir bei einem Abstieg auf jeden Fall haben. Andererseits müssen wir abwarten, welche Zugänge wir haben werden. Da sind schon die ersten Gespräche geführt worden, aber noch können definitiv keinerlei Ansagen gemacht werden.

Heute geht es um 18 Uhr im Nachholkspiel zum Kellerduell beim Tabellenletzten SV Hastenbeck II. Was rechnen Sie sich gegen das sieglose Schlusslicht mit nur einem Unentschieden aus?

Eigentlich müssten es unter normalen Umständen drei Punkte werden. Wir hatten schließlich ja das Heimspiel bereits gewonnen. Allerdings müssen wir abwarten, inwieweit die Hastenbecker Reserve mit Spielerinnen aus dem Oberliga-Kader antreten wird. Aber auch davor haben wir keine Angst.

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