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Mehr Außenseiter geht nicht – HSG-Herren beim Tabellenführer

SPRINGE. Nach einem erfolgreichen Start ins neue Jahr mit einem Sieg im Deisterderby beim HV Barsinghausen II starten die Handballer der HSG Deister Süntel mit Selbstvertrauen in die Rückrunde der Landesliga. Am Samstag (17 Uhr) hat die HSG beim ungeschlagenen Tabellenführer TuS Vinnhorst II nichts zu verlieren.

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Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite
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In der Rolle des klaren Außenseiters will die Mannschaft von Trainer Slava Gorpishin alles dafür tun, um den Vinnhorstern als erster Klub den oder die ersten Punkt(e) in dieser Spielzeit abzuknüpfen. „Sicherlich ist die Favoritenrolle aufseiten der Hausherren. Aber meine Jungs sind heiß darauf, dem Tabellenführer die ersten Punkte in dieser Saison abzunehmen. Wenn wir es schaffen, unsere Leistung auf die Platte zu bekommen, haben wir auch in Vinnhorst eine reelle Siegchance“, sagt Gorpishin.

Im Hinspiel kassierte die HSG zum Saisonauftakt eine am Ende klare 23:30-Heimniederlage. Obwohl die HSG nie in Führung lag, hielt sie die Partie bis in die Anfangsphase der zweiten Halbzeit offen (15:17), ehe die Reserve des Drittliga-Spitzenreiters davonzog. Es müsste wohl schon alles zusammenpassen, um etwas Zählbares aus dem Norden Hannovers mitzunehmen – von einer stabilen Deckung und konsequenter Chancenverwertung bis hin zu starken Torhüterleistungen.

Die Vinnhorster sind in dieser Saison das Maß aller Dinge. Bei vier Punkten vor der HSG Nienburg II zweifelt zumindest niemand am souveränen Aufstieg in die Verbandsliga. Kein Kontrahent in der Landesliga konnte ihnen bislang das Wasser reichen. Die engsten Erfolge holte die Zweitvertretung in den Gastspielen beim TSV Anderten III (27:24) und bei Verfolger HSG Nienburg II (32:28). Beim knappsten Heimsieg behielten die Vinnhorster gegen die HSG Schaumburg-Nord II ebenfalls mit vier Toren die Oberhand (25:21). Die deutlichsten Siege feierten sie vor eigenem Publikum gegen den TSV Friesen Hänigsen (44:17) und beim MTV Großenheidorn II (41:24).

In der Partie im Sportzentrum Vinnhorst treffen zudem die beiden besten Torjäger der Liga direkt aufeinander. Vinnhorsts Ricardo Schmidt hat in zehn Spielen 76 Tore erzielt. Damit liegt der Linksaußen auf dem zweiten Platz der Torschützenliste – hinter Torjäger Florian Kahl, der mit zehn Treffern in Vinnhorst die 100-Tore-Marke knacken würde.

Die HSG tritt die Herkulesaufgabe in Bestbesetzung an – voraussichtlich können Coach Gorpishin und Co-Trainer Jan Linke auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Die Hinrunden-Statistik der HSG: Mit sechs Siegen aus den ersten elf Vergleichen gehen die HSG-Handballer mit einer positiven Bilanz in die Rückserie. Der Klassenerhalt ist ohnehin gesichert, da die HSG Fuhlen/ Hessisch Oldendorf und der VfL Stadthagen ihre Mannschaften schon vor dem Saisonbeginn vom Spielbetrieb zurückgezogen hatten. Zwischen Platz drei und acht ist für das Team in der Rückserie alles möglich. Mit 316 Toren stellt die HSG den drittbesten Angriff der Landesliga. Besser sind nur der TuS Vinnhorst II (370) und die HSG Nienburg II (347). 34 Tore erzielten die Springer durch Siebenmeter – bei 41 Versuchen. Das entspricht einer Erfolgsquote von 82,93 Prozent, die nur von der HSG Schaumburg-Nord II (87,04 Prozent) übertroffen wird. Florian Kahl führt die Torschützenliste der Staffel mit 90 Treffern an, 27 Mal war er bei 33 Versuchen per Strafwurf erfolgreich. In der internen Torjägerwertung folgen ihm Nils Ertel (55) und André Jürgensmeier (44). Mit insgesamt 39 Zeitstrafen liegt die HSG in der Fairnesswertung auf dem vierten Platz. Den Bestwert hält die HSG Herrenhausen/Stöcken mit nur 29 Zeitstrafen.

Die Reserve der HSG-Herren empfängt am Samstag zu später Stunde (20.30 Uhr) die HSG Lügde-Bad Pyrmont zum Nachholspiel in der Regionsliga. Gegen den Tabellenvorletzten peilt das Team von Thorben Kanngießer den vierten Saisonsieg an, mit dem die HSG-Reserve ihre Saisonbilanz ausgleichen würde.




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