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Beide Tore beim 2:0-Sieg gegen Eimbeckhausen im Endspiel des 16. NDZ-Cups / Mehr Tore denn je

Marx schießt FCE zum erneuten Titelgewinn

Fußball. 259 Tore fielen beim NDZ-Cup – so viele wie nie zuvor in der inzwischen 16-jährigen Geschichte des Hallenturniers des FC Springe. Die Vollbande, die erstmals zum Einsatz kam, ist dafür wohl der Hauptgrund. Der andere: die Spielfreude der beteiligten Teams. Allen voran des FC Eldagsen, der seinen Titel aus dem Vorjahr souverän verteidigte und von zehn Spielen neun gewann und nur einmal Unentschieden spielte. Im Finale setzte sich der Bezirksligist mit 2:0 gegen den VfB Eimbeckhausen durch, der nach einer durchwachsenen Vorrunde am zweiten Tag vollends überzeugte.

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Christian Marx war beim FCE der Mann für die wichtigen Tore. Insgesamt nur drei erzielte er während der Endrunde – beide im Finale und das beim 1:0-Sieg in der Zwischenrunde gegen Gastgeber Springe. „Das reicht“, sagte der Eldagsener grinsend. Vier Minuten vor dem Ende des bis dahin ausgeglichenen Finals schnürte er seinen Doppelpack. Spannung hätte noch einmal aufkommen können, als Eimbeckhausens Dominik Trotz zweieinhalb Minute vor dem Abpfiff zum Neunmeter antrat – Eldagsens Sebastian Westenfeld hatte Kay Weddecke gefoult und dafür eine Zweiminutenstrafe kassiert – Trotz scheiterte jedoch an FCE-Keeper Patrick Bürst.

In der Zwischenrunde hatte der VfB noch einen 0:3-Rückstand gegen den FCE aufgeholt und daraus ein 3:3 gemacht. Zum Ärger des FC Springe, der damit schon vor seinem letzten Spiel ausgeschieden war. „Wir haben es uns aber selbst zuzuschreiben“, sagte FCS-Coach Franz Genschick. Seine Mannschaft, die sich zwischen den Spielen fleißig um die Bewirtung der knapp 600 zahlenden Zuschauer kümmerte, tat auf dem Feld zu wenig. „Wir haben nicht so gespielt, wie man in der Halle spielen sollte“, so Springes Stürmer Dennis Offermann.

Zum Mitfavoriten hatte sich durch eine starke Vor- und Zwischenrunde unterdessen der SV Gehrden aufgeschwungen, die torhungrigste Mannschaft des Turniers. Im Halbfinale scheiterte der Kreisligist allerdings an den Eimbeckhäusern, die geduldig auf ihre Chance warteten – und sie fünf Sekunden vor Schluss auch bekamen. Eine halbhohe Hereingabe auf den langen Pfosten verwandelte Kay Weddecke volley zum 1:0. Das erste Halbfinale war weniger spannend gewesen: Nach zuvor vier Pfostentreffern legten zweimal André Gehrke und Sebastian Westenfeld eine 3:0-Führung gegen Degersen vor, Marcel Schult gelang nur noch der Anschlusstreffer.

FCE-Trainer Karsten Bürst war hoch zufrieden: „Wir haben zwei Tage lang den besten Fußball gespielt, die Jungs hatten richtig Bock auf Fußball“, sagte er. Für ihn das große Plus seiner Mannschaft: „Wir haben uns nie aus der Ruhe bringen lassen, auch nicht, wenn wir zurücklagen – genau wie Eimbeckhausen.“ Und so strahlte auch VfB-Trainer Michael Wehmann trotz der Finalniederlage: „Wir haben ein gutes Turnier gespielt – das zählt.“



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