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Marx’ linker Fuß ist Gold wert

Eldagsen. Am dritten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga darf der FC Eldagsen morgen gegen den SV Nienstädt erstmals zu Hause ran. Der Anpfiff wurde auf Wunsch der Gäste um eine Stunde auf 15 Uhr vorverlegt. Nienstädt liegt nach einem Sieg und einem Remis mit vier Punkten auf Rang 4, Eldagsen ist mit sechs Zählern Dritter. „Wir wollen uns gleich ein Punktepolster zulegen“, sagt FCE-Coach Milan Rukavina, „es ist ein schönes Gefühl, ein bisschen Vorsprung zu haben.“

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Rukavina muss weiter auf den verletzten Benjamin Rathe und Marius Westenfeld, der ein Praktikum in den USA absolviert, verzichten. Morgen fehlt zudem der beruflich verhinderte Spielmacher André Gehrke. Damit fehlen nicht nur die vielleicht besten Spieler des FCE, sondern auch alle drei Kapitäne. Die Binde wird deshalb wieder Christian Marx tragen. Der hat sich nach einer überzeugenden Vorbereitung wieder in die Stammelf gespielt und war bislang an fünf der zehn Eldagsener Treffer beteiligt – zwei davon erzielte er selbst.

Wegen einer Verletzung hatte Marx nach der letzte Winterpause seinen Platz in der Startelf verloren. Auch als er wieder fit war, saß er zunächst weiter auf der Bank. „Es gab aber auch keinen Anlass für den Trainer zu wechseln“, sagt er, „es lief ja gut.“ Mittlerweile ist Marx wieder fit, „ich konnte zum ersten Mal in Eldagsen die komplette Vorbereitung unverletzt mitmachen. Ich hoffe, das Fitnesslevel kann ich halten“, sagt er.

„Mit seinem linken Fuß kann Christian Spiele entscheiden“, lobt Rukavina seinen Linksaußen, „läuferisch könnte er aber noch zulegen.“ Marx grinst: „Ich hatte noch keinen Trainer, der das nicht gesagt hat“, erzählt er, „aber es stimmt ja. Aber man holt sich die Fitness ja auch über die Spiele.“

Gut möglich, dass Marx morgen für Gehrke ins Zentrum rückt. Dort fühlt er sich ohnehin wohler, als auf der Außenbahn, „aber wenn André da ist, ist er auf der Position klar die bessere Wahl“, so Marx. Neben ihm ist derzeit vor allem Alexander Schröder der Torgarant, der schon fünfmal getroffen hat – so häufig, wie in der gesamten vorigen Saison. Es hat sich ausgezahlt, dass er im Vorjahr lange pausiert hat, um seine Schambeinverletzung richtig auszukurieren. „So stark habe ich ihn lange nicht gesehen“, sagt Rukavina, „in Topform ist er eine absolute Granate.“

Auswärts feierte der FCE bislang zwei souveräne Siege und trat dabei hoch konzentriert und leidenschaftlich auf. „Die Kunst ist, das jede Woche zu bestätigen“, sagt Rukavina. „Wir dürfen kein Prozent nachlassen. Denn Nienstädt kann jedem Gegner gefährlich werden.“jab



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