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Lust am Handball ist bei Pascal Stuckmann wieder da

SPRINGE. Es gibt Tage, da klappt alles, und es gibt Tage, an denen gar nichts funktioniert. Pascal Stuckmann kennt beide.

43 Treffer hat Pascal Stuckmann bislang in dieser Saison erzielt. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Beim Sieg von Handball-Regionsoberligist HSG Deister Süntel in Hainholz Ende November etwa gelang dem Rechtsaußen alles, neun von neun Wurfversuchen landeten im Netz. Eine Woche später gegen Neustadt verwandelte er nur einen von zehn. Er konnte es verschmerzen, denn die HSG feierte dennoch einen klaren Sieg: „Solange die Mannschaft gewinnt, ist es nicht so schlimm“, sagt der 21-Jährige vor dem Auswärtsspiel am Sonnabend (19 Uhr) beim MTV Großenheidorn II.

Für HSG-Trainer Jan Linke ist Stuckmann einer der Aufsteiger der bisherigen Saison. „In der vorigen Saison ist er immer so ein bisschen unter dem Radar geflogen“, sagt Linke, „aber er hat einen Riesensprung gemacht, verteidigt stärker, wirft variantenreicher und bricht die Gegenstöße nicht mehr ab.“

„Wenn Jan das sagt“, erwidert Stuckmann schmunzelnd. Und ernsthaft: „Es ist schon ein Unterschied im Vergleich zur letzten Saison. Wir spielen aber auch mehr über Außen und ich bekomme mehr Anspiele.“ Mit 43 Toren in 16 Spielen liegt Stuckmann auf Rang vier der HSG-Torschützenliste hinter Pawel Pietak (93), Nils Ertel (71) und Milian Temps (58).

Auch Pietak ist ein Grund, warum es in dieser Saison so gut läuft für Stuckmann. Der routinierte ehemalige Zweitligaspieler spielt neben ihm auf Halbrechts. „Das macht sich bemerkbar, da kriegst du noch mal ganz andere Anspiele“, sagt Stuckmann. Auch das Training mit Olympiasieger Slava Gorpishin mache sich bemerkbar.

Dass es in der vorigen Saison eher mäßig lief bei Stuckmann, hatte einen weiteren Grund. „Ich hatte nach zwei Jahren Pause erst wieder angefangen“, erzählt er. Mit vier Jahren hatte der Linkshänder bei den HF Springe mit dem Handballspielen begonnen. „In der A-Jugend hatte ich ein bisschen die Lust verloren“, gibt er zu. Als es dann mit der neuen Herrenmannschaft in der HSG losging, fing auch Stuckmann wieder an.

Die Mannschaft war mit schwankenden Leistungen in die Saison gestartet, „aber die Form wird immer besser“, sagt Stuckmann, der eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert. Das wollen die Springer am Sonnabend in Großenheidorn beweisen. Auf Platz vier der Tabelle steht die HSG derzeit, die Gastgeber sind Fünfte. Auswärts haben die Springer bislang nur bei den Kellerkindern in Hainholz und Aerzen gewonnen – jetzt wollen sie ihren Aufwärtstrend auch bei einem Gegner auf Augenhöhe bestätigen.

„Der Wille und der Einsatz sind da“, sagt Trainer Linke, der auf den kompletten Kader bauen kann. Dank des spielfreien Wochenendes konnten sich auch die angeschlagenen Spieler auskurieren.



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