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Nettelredes neuer Trainer enttäuscht über Niederlagen gegen Topteams / Tilgner nicht mehr dabei

Lüdtke: „Wir haben die Punkte verschenkt“

Fußball (jab). Ein Einstand nach Maß sieht anders aus: Mit zwei Niederlagen ist Karsten Lüdtke als neuer Trainer des TSV Nettelrede in der Kreisliga Hameln-Pyrmont gestartet. Die hat seine Elf aber immerhin gegen die Topteams Klein Berkel (3:4) und Hagen (0:1) kassiert und sich in beiden Spielen teuer verkauft. Dennoch ist Lüdtke enttäuscht, wie er im NDZ-Nachschuss verrät.

Karsten Lüdtke.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Einstand als Trainer des TSV Nettelrede?

Zufrieden kann ich nicht sein, ich bin sehr enttäuscht. Gegen Klein Berkel haben wir super gespielt, den Sieg in den letzten zwei Minuten durch zwei Torwartfehler aber weggeworfen. Das hat mich geärgert. Gegen Hagen haben wir die drei Punkte auch verschenkt. In der zweiten Halbzeit waren wir spielerisch die klar bessere Mannschaft, verschießen aber einen Elfmeter und treffen den Pfosten.

Immerhin habt Ihr aber nicht gegen irgendwen gespielt, sondern gegen den Ersten und Zweiten der Tabelle.

Wir hätten sie richtig ärgern können, aber es hat nicht sollen sein. Wenn du oben stehst, hast du eben auch das nötige Glück. Ich weiß aber, dass wir eine gute Truppe haben, wir müssen aber noch arbeiten. Wir hatten nach der Winterpause aber auch erst drei Spiele draußen.

Dafür können Sie doch zufrieden sein, oder?

Spielerisch bin ich zufrieden, kämpferisch auch. Die Mannschaft ist auch ruhig geblieben und hat nicht gemeckert. Das war ja bislang das Manko. Obwohl André Matysik gegen Hagen in der 89. Minute noch Gelb-Rot gesehen hat. Da hatte er noch Glück, dass es nicht glatt Rot gab, er hat nachgehakelt, als schon abgepfiffen war. Der Schiedsrichter war in Ordnung...

Was tun Sie denn, um das Disziplinproblem in den Griff zu kriegen?

Ich trichtere den Spielern vor jedem Spiel ein, dass sie ruhig bleiben sollen. Sie haben sich bisher ja oft gegenseitig angeschrieen und nicht für den anderen gekämpft.

Mit Worten dürfte es ihr Vorgänger Oliver Unger auch versucht haben...

...es klappt aber bislang. Vielleicht, weil ich etwas lauter bin an der Linie. Und die Spieler wissen: Wenn sie nicht spuren, wechsele ich sie aus.

Haben Sie die Mannschaft eigentlich umgestellt?

Ich habe Zettel verteilt, auf denen die Spieler ihre Wunschposition aufschreiben sollten. Robert Köster spielt jetzt zum Beispiel auf der Sechser-Position, Igor Reysler dafür Manndecker. Mein Sohn Pascal und Martin Witzel wechseln sich als Spielmacher ab.

Das war doch die Position von Jaspar-Rouven Tilgner...

...der hat leider aufgehört, weil er jetzt in München studiert. Matthias Thiele wäre dafür eine weitere Alternative, der muss allerdings viel arbeiten.

Am Donnerstag kommt Preußen Hameln II.

Wenn die Jungs weiter mitziehen, werden wir die ersten drei Punkte einfahren. Die sind gegen Preußen aber auch Pflicht, gerade zu Hause.



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