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Ex-Hamelspringer von Bezirksoberligist Egestorf zum TSV Nettelrede

Lüdtke wechselt die Deister-Seite

Fußball (jab). Sein letztes Spiel im Kreis Hameln-Pyrmont bestritt Pascal Lüdtke vor knapp eineinhalb Jahren. Damals gewann er mit dem TSV Hamelspringe das Kreispokal-Finale gegen den TSV Nettelrede. Jetzt kehrt er in die Region zurück – nach Nettelrede. Er kommt von Bezirksoberligist Germania Egestorf/Langreder, wo er in der laufenden Saison keine Rolle mehr spielte.

Pascal Lüdtke verstärkt in der Rückrunde das defensive Mittelfel

Das ist nicht der einzige Grund für den Wechsel des Bakeders zurück auf die andere Deister-Seite: „Ich habe keine Lust mehr, so viel Zeit in Fußball zu investieren. Die Arbeit ist wichtiger“, so der Garten- und Landschaftsbauer, der in Nettelrede wieder mit einem alten Kumpel aus Hamelspringer Zeiten zusammenspielen wird: Jaspar-Rouven Tilgner.

Lüdtke, der wohl zentral im defensiven Mittelfeld auflaufen wird, ist der zweite Winter-Zugang des TSV nach dem Ex-Eimbeckhäuser Sascha Flemes, der aus Tündern kommt. Auch Torben Linde, der zuletzt pausierte, hat Interesse signalisiert, wieder einzusteigen, sagt Interims-Trainer Frank Meyer, der seit der Trennung von Oliver Unger die Übungseinheiten leitet. Meyer ist froh, dass er wieder mehr Alternativen hat. So können zum Beispiel Ben Hillmann, der fast die gesamte Hinrunde angeschlagen bestritten hat, die lange nötige Pause bekommen.

Zudem ist somit wohl auch eine mögliche Abmeldung der TSV-Reserve aus der 1. Kreisklasse vom Tisch. Das Team besteht zu einem großen Teil aus Altherren-Spielern und musste zuletzt oft Aushilfen an die Erste abstellen und hatte gerade eben genug Leute, um aufzulaufen. „Es wird uns jetzt gelingen, die Lücken zu schließen“, sagt Meyer, zumal auch einige Spieler aus der in der Vorsaison abgemeldeten A-Jugend volljährig werden und dann im Herrenbereich spielberechtigt seien.

Weiter offen ist in Nettelrede die Trainerfrage. In Fußballerkreisen wurde darüber gemunkelt, dass Sascha Flemes als Spielertrainer in Nettelrede anheuert. Das sei aber kein Thema, so Meyer. Es gebe Gespräche mit potenziellen Trainern, „ein Spielertrainer ist aber nicht dabei“. In der kommenden Woche steigen die Nettelreder in die Vorbereitung auf die Rückserie ein. Dann wollen sie die Serie von zuletzt vier Spielern ohne Niederlage fortsetzen und möglichst schnell den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Elfter sind die Nettelreder derzeit. Lüdtke ist sicher, dass sie noch einen Sprung machen: „Wir landen zwischen Platz sechs und acht.“

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