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HF Springe bringen sich mit 33:20-Erfolg gegen Schwerin in Stimmung für die Relegation

Lockerer Sieg im letzten Heimspiel

Springe. Nach dem letzten Saisonheimspiel der Handballfreunde Springe wurde in der Halle und drumherum der Saisonausklang gefeiert. Die Drittliga-Mannschaft hatte auf der Platte ordentlich für Stimmung gesorgt. Mit einer von der ersten bis zur letzten Minute konzentrierten Leistung landete der Vizemeister einen souveränen 33:20 (14:7)-Erfolg gegen den SV Mecklenburg-Schwerin – der allerdings ein dankbarer Gegner zum Abschluss war.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Es ging für beide Mannschaften um nichts mehr“, sagte denn auch HF-Coach Sven Lakenmacher, der trotzdem zufrieden sein konnte. Denn für sein Team geht es schon seit Wochen um nichts mehr – dennoch fehlte zuletzt häufig die Lockerheit. Diesmal mussten sie nicht zittern, der Sieg geriet nie in Gefahr.

Tim Coors und Daniel Deutsch wurden noch geschont, ebenso wie Fabian Hinz, den muskuläre Probleme plagen. Jannis Fauteck feierte dagegen nach seiner überstandenen Schulterverletzung sein Comeback. „Für mich war wichtig, dass wir ohne Verletzungen rausgehen“, sagte Lakenmacher. Zwar schied Maximilian Schüttemeyer kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit mit einer Blessur am Sprunggelenk aus, „das wird nach ein, zwei Tagen Pause aber wieder gehen“, so Lakenmacher.

Maximilian Kolditz und Claus Karpstein legten eine 2:0-Führung für die Springer vor – und bis zum Schlusspfiff lagen die Gastgeber durchgehend in Führung. Schon nach acht Minuten stand es 7:3 und als Arek Bosy in der 17. Minute das 11:5 erzielte, hatten alle bis dahin eingesetzten HF-Feldspieler mindestens einmal getroffen.

Gäste-Trainer Holger Antemann nahm seine erste Auszeit und stellte die Deckung um. Allein es nützte nichts. Seine Mannschaft blieb zwölf Minuten lang ohne Tor, während die Springer sich mehr und mehr absetzten. Die Abwehr – ob in der 6:0- oder der 5:1-Formation – hatte alles im Griff. Torwart Mustafa Wendland hielt stark, der Schweriner Angriff warf schwach – vom Ex-Springer Teo Evangelidis war so gut wie nichts zu sehen.

Nils Eichenberger sorgte mit dem 22:12 in der 45. Minute für die erste Zehn-Tore-Führung. Kolditz und Pawel Pietak schraubten das Ergebnis mit vier Gegenstoß-Toren binnen drei Minuten auf 27:12 hoch. Mittlerweile stand Aushilfskeeper Philipp Volgmann im Springer Tor – und wurde bei jeder seiner Paraden frenetisch gefeiert – auch von der eigenen Bank. In dieser Form, mit dieser Stimmung und einigen Optionen mehr auf der Bank, muss den Springern vor der Aufstiegsrelegation nicht bange sein.

HF Springe: Wendland, Volgmann – Karpstein (7), Ossenkopp (6), Kolditz (5/2), Pietak (5), Eichenberger (3), Kastening (3), Bosy (2), Fauteck (1), Schüttemeyer (1), Gorpishin, Hinz (n. e.).



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