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LLG Springe an der Marienburg in allen Rennen vertreten

NORDSTEMMEN/SPRINGE. Der 9. Schloss-Marienburg-Marathon hatte einiges zu bieten. Neben den anspruchsvollen Strecken im Marathon, Halbmarathon sowie der Staffel sorgte eine Dudelsackspielerin an der Verpflegungsstation für ein besonderes Erlebnis. Mittendrin waren auch die Athletinnen und Athleten der LLG Springe.

Autor

Detlef Erasmus Reporter
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Dass die Tage vor der Laufveranstaltung mit fast 800 Anmeldungen für Organisator Heiner Schütte stressig waren, kann man sich vorstellen. In diesem Jahr kam aber noch die schlechte Wettervorhersage hinzu, die bis zu 20 Zentimeter Schnee und Minustemperaturen angekündigt hatte. Doch die Prognose bewahrheitete sich nicht.

Beim Start für die Marathon-, Halbmarathon- und Staffelläufer am Vereinshaus des VfL Adensen-Hallerburg schien die Sonne bei blauem Himmel und Windstille. Nur die frostigen Temperaturen erforderten eine längere Aufwärmzeit. Die anspruchsvolle Strecke mit steilem Anstieg zur Marienburg bot den Teilnehmern einen gefrorenen, aber gut zu laufenden Untergrund und imposante Ausblicke.

Bei den guten Bedingungen kamen auch sehr gute Laufzeiten zustande. Den Marathon bewältigten sieben Frauen und 27 Männer unter vier Stunden. Sieger Raoul Jankowski aus Braunschweig verbesserte seinen Streckenrekord aus dem Jahr 2017 um neun Sekunden auf 2:49:31 Stunden. Auch der zweitplatzierte Moritz Marquard blieb knapp unter der Drei-Stunden-Marke (2:59:22). Bei den Frauen siegte die Braunschweigerin Dorit Wellmann (3:32:45) vor Johanna Vahlhaus (Schloß Neuhaus/ 3:40:28). Ähnlich gute Zeiten erreichten auch die Halbmarathonläufer – Lisa Huwatscheck (Hannover 96) siegte in 1:32:31 Stunden, Simon Achatz war schon nach 1:20:31 Stunden als Erster im Ziel.

Auch die Ausdauerathleten der LLG Springe waren laut Klubchefin Heike Heinemeyer gut vorbereitet ins Rennen gegangen. „Die Gemeinschaft unserer Laufgruppe ist toll, wir waren in allen Wettbewerben vertreten.“ Mit Manuela Junker, Richard Ebert und Hartmut Köneke nahm die Vorsitzende erfolgreich am Staffelwettbewerb teil.

Als einziger Marathonläufer der LLG erreichte Patrick Hussel (M40) nach 5:51:50 Stunden das Ziel. Beim Halbmarathon gingen vier Vereinskameraden an den Start. Mit einem hervorragenden siebten Platz glänzte Stefanie Engmann (W40/ 1:50:05). Nur Fabian Köberle war mit 1:48:49 Stunden noch schneller. Ihm folgten Matthias Stamm (1:54:36) und Simon Engmann (2:02:21). Der 83-jährige Klaus Peschke aus Springe erreichte in einer starken Zeit von 2:38:47 Stunden die Ziellinie und freute sich, dass er erstmals mit seinem Neffen Justin laufen konnte.

An der Verpflegungsstation auf dem Schlosshof der Marienburg hielten viele Läufer inne, um den Klängen einer Dudelsackspielerin zu lauschen. „Es hat wieder alles gut geklappt“, resümierte Schütte und bedankte sich bei den 60 Helfern. „Dass von den 780 gemeldeten Teilnehmern nur 540 an den Start gegangen sind, kann ich mir nicht erklären. Das ist ärgerlich, aber auch bei anderen Läufen zu beobachten. Gerne wären noch andere Läufer dabei gewesen.“

Verärgert war Schütte, dass ein Scherzbold im Wald an der Marienburg fünf Streckenmarkierungen demontierte und aufgezeichnete Wegpfeile zerstörte – ein paar Staffelläufer verliefen sich. Nun geht der Blick aber voraus zum Jubiläumslauf, dem 10. Marienburg-Marathon, im nächsten Jahr.

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